FDP in Grevenbroich fordert Antworten zum WLAN

Digitalisierung in Grevenbroich : FDP fordert Antworten zum WLAN

Markus Schumacher kritisiert, dass Antworten der Verwaltung bislang ausgeblieben seien. Verbesserungsbedarf bei der Digitalisierung sehen die Liberalen auch bei der Ratsarbeit im Bernardussaal.

Die Freien Demokraten pochen auf die weitere Verbreitung von freiem WLAN im Stadtgebiet – nicht nur in der Innenstadt – und auch bei Einrichtungen der Stadtverwaltung. Fraktionschef Markus Schumacher hakt nun nach, was aus einem drei Jahre alten Antrag der Liberalen dazu geworden ist. Bereits 2018 und im Februar dieses Jahres habe die Fraktion nachgefragt, bislang aber keine Antwort erhalten. Nun bitten die Liberalen erneut um Auskunft – in der Ratssitzung am 11. Juli. Bürgermeister Klaus Krützen habe ja  im Februar das „Schwerpunktthema Digitalisierung“ gesetzt.

In Bereich Digitalisierung sind die Liberalen seit langem aktiv. 2016 habe der Rat, so erklärt Schumacher, nach einem Antrag der Fraktion die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zum schnellen weiteren Ausbau des freien WLAN im Stadtgebiet zeitnah zu erstellen. Dabei sollten Museum, Stadtbücherei. Bürgerbüro und andere Standorte der Verwaltung ebenso berücksichtigt werden wie der öffentliche Personnennahverkehr.   Nun fragt Schumacher erneut nach. „In welchen Bereichen mit Publikumsverkehr ist in der Stadtverwaltung frei zugängliches WLAN verfügbar?“ Und: Welche Gewerbetreibenden habe die Stadt angesprochen, „um freies WLAN auch in den Ortsteilen zu ermöglichen?“

Die FDP hakt aber auch zu den Arbeitsbedingungen des Stadtrats selbst nach, sieht  Verbesserungsbedarf. Im November habe der Hauptausschuss nach einem Antrag der Liberalen die Verwaltung beauftragt, die Voraussetzungen zur einwandfreien Nutzung der digitalen Ratsarbeit zu schaffen. Dazu gehöre, dass im Bernardusaal und in den Sitzungsräumen WLAN kontinuierlich zur Verfügung stehe.

Davon kann laut FDP bislang keine Rede sein. „Bis heute ist keine Verbesserung festzustellen. Im Gegenteil wird häufig in Sitzungen im Bernardussaal darum gebeten, Mobiltelefone und Tablets nicht zu verwenden, da die Mikrofonanlage sonst gestört werde“, sagt Schumacher. „Ein trauriger Umstand, der nicht der heutigen Zeit entspricht.“

(NGZ)
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