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Grevenbroich: FDP: Für Verbundschule und Sparen bei Reinigung

Grevenbroich : FDP: Für Verbundschule und Sparen bei Reinigung

Bis Sonntagabend hat sich die FDP-Fraktion mit dem Etat 2011 und den Sparvorschlägen von Rödl und Partner beschäftigt. Folgende Punkte stehen laut FDP-Chef Manfred Hermanns auf der "Zu erledigen"-Liste:

Verbundschule Die Hans-Sachs-Schule, die katholische Hauptschule und die Realschule an der Bergheimer Straße sollen künftig als Verbundschule arbeiten: "Dies gibt uns die Möglichkeit, die bestehenden Schulen zu erhalten und die bestmögliche Ausbildung für die Kinder zu erreichen", sagt Manfred Hermanns. Gespräche habe er bereits mit zwei Rektoren — Hans Gerd Schmitz von der KHS und Anita Piel von der Realschule — geführt. Auf politischer Ebene sei der Vorschlag nicht erörtert worden. Aber: "Mit einer Gemeinschaftsschule können wir uns gar nicht anfreunden."

Investitionen im Süden Wie auch von Rödl und Partner vorgeschlagen, sollen die freiwilligen Feuerwehren Neurath und Frimmersdorf zusammengelegt werden. "Wie im Brandschutzbedarfsplan angeregt, soll ein neues Gerätehaus an der K 39, gegenüber von Rewe, errichtet werden", so Hermanns. Die bestehenden Gerätehäuser seien zu beengt. Für die Erfthalle hofft Manfred Hermanns noch auf Gespräche zwischen RWE und Bürgermeisterin Ursula Kwasny: "Ohne Sponsoren ist die Erfthalle nicht zu halten."

Kosten für Reinigung senken Beim Reinigungspersonal zu sparen, hält die FDP für schwer möglich: "Dafür gibt es zu viele eigene Kräfte und es bestehen zu viele Dienstvereinbarungen, die sich nicht schnell lösen lassen." Gesenkt werden könnten die Kosten für Verbrauchsmittel. "Grevenbroich gibt dafür zwei Drittel mehr als andere Städte aus", sagt Hermanns. Zunächst soll eine zentrale Vergabestelle eingerichtet werden. Rund 90 000 Euro können eingespart werden.

Winterdienst Auch wenn die FDP die Kritik vieler Bürger am Winterdienst nicht teilt, schlägt sie vor, in Zukunft Tiefbau-Firmen und Landwirte mit in die Räumung einzubeziehen. "Diese Art der Zusammenarbeit hat es in den 60er Jahren erfolgreich gegeben", so Hermanns.

(dhk)