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Grevenbroich: FDP fordert eine "Grevenbroich-App"

Grevenbroich : FDP fordert eine "Grevenbroich-App"

Die FDP fordert die Stadt in einem Antrag für den Hauptausschuss auf, eine "Grevenbroich-App" zu entwickeln und aktiv zu nutzen. "Die Stadt hinkt bei den Kommunikations-Instrumenten deutlich hinterher. Das wollen wir ändern", erklärt Ratsherr Markus Schumacher.

Immer mehr Menschen nutzten Smartphones und Tablet Computer wie das iPad, um neueste Informationen mobil abzurufen. Für Großstädte wie Düsseldorf und Hamburg sind stadteigenen "Apps" (Anwendungsprogramme) üblich, aber auch kleinere Kommunen wie Hameln oder Peine nutzen diese neue Möglichkeit, um ihr Stadtmarketing voranzutreiben.

"Diese Entwicklung sollte Grevenbroich nicht verschlafen", meint Markus Schumacher: "Wir könnten die Termine des heimischen Brauchtums und die Grevenbroicher Gaststätten bewerben, wir könnten Baugrundstücke vermarkten und das Interesse an unserer Stadt erhöhen." Letztlich sei eine solche "App" auch ein Instrument der Wirtschaftsförderung.

Insgesamt sind die Liberalen der Meinung, dass die Neuen Medien nicht hinreichend von der Stadt genutzt werden. "Die Bürgermeisterin sieht es als Erfolg an, wenn der Facebook-Account ihrer 65 000-Einwohner-Stadt 150 Fans hat. Zum Vergleich: Der Betreiber des Stadtstrandes ,Evita Beach' hat als Einzelunternehmen bereits mehr als 600 Fans", so Schumacher.

Dies zeige aus Sicht der FDP, dass Ursula Kwasny als oberste Wirtschaftsförderin der Stadt "selbst die Möglichkeiten der Neuen Medien noch nicht verstanden hat", kritisieren die Liberalen.

(NGZ)