Evita Beach punktet mit neuem Konzept in Grevenbroich

Grevenbroicher Stadtstrand : Dauerparty dank tollem Wetter am Evita Beach

Gute Wetter-Prognosen für hiesige Gefilde: Das fabelhafte Sommerwetter dauert weiter an und auch wenn die Temperaturen ein wenig fallen, ist es noch immer herrlich warm. Beste Zeit also für einen Besuch am Stadtstrand.

„Die Saison läuft super“, freut sich Timo Gössing. Seit 2009 für die sommerliche Partymeile verantwortlich, ist er in diesem Jahr erstmals Betreiber. Bereits Ende April öffnete Evita Beach, wie das Paradies hinter der Spielspinne an der Erft heißt: Tonnenweise wurde feinkörniger Sand angekarrt, um darauf bunte Klappstühle, grün blühende Palmen und als Schutz vor Sonne oder kleinen Regenschauern Schirme zu platzieren. „Einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können.“ Wenngleich es in Sachen Gästeanzahl „komplett unterschiedlich“ ist, am Wochenende kommen mehr Leute als unter der Woche. Das hängt nicht nur mit den Temperaturen zusammen, „am Wochenende haben wir viel länger geöffnet“. Nicht die erhoffte Resonanz brachten bislang die extra ins Programm aufgenommenen Events. Der Tanz in den Mai beispielsweise fiel sprichwörtlich ins Wasser und musste vorzeitig abgebrochen werden. „Das hatte ich mir anders vorgestellt“, sagt Gössing angesichts des Ergebnisses. „Ärgerlich, aber das gehört zum Geschäft.“ Auch das Rudelgucken hätte er sich mit mehr Fußballbegeisterten vorstellen können. „Aber wenn die eigene Mannschaft früh ausscheidet, ist auch die Luft ein bisschen raus“, bilanziert er die Begeisterung. Zwar wurden alle weiteren Partien der Fußballweltmeisterschaft, inklusive des Finales zwischen Frankreich und Kroatien, gezeigt, „am Ende aber bloß noch auf einem Gerät.“

Am grundsätzlichen Konzept änderte Timo Gössing fast nichts – bis auf zwei relevante Neuerungen: „Es gibt jetzt eine richtige Tanzfläche“, sagt er über das 25 Quadratmeter weite, befestigte Areal. Im Sand zu tanzen, war manchmal schwierig. Am wichtigsten,weil in der Vergangenheit oft ein Kritikpunkt, aber ist die verbesserte Versorgungslage. Patrick Wirsch und Manfred Höhne bieten als Rauchmeister Burger und Co. an. „Die kommen gut an, bei allen Temperaturen“, wie Manfred Höhne erzählt. Er lobt den „bombastischen Sommer“, mit dem „keine gerechnet“ hat. Das Geschäft läuft „besser als geplant“, Bacon-Burger und Süßkartoffel-Pommes seien Verkaufsschlager und wenn der Rest der Saison – Evita Beach schließt im September – so weiter verläuft, steht einer Fortführung der Zusammenarbeit im kommenden Jahr nichts entgegen.

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