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Eslina erblickte an Heiligabend in Grevenbroich das Licht der Welt

Kreiskrankenhaus Grevenbroich : Die kleine Eslina erblickte an Heiligabend das Licht der Welt

In vielen Familien liefen die letzten Vorbereitungen für das Fest, stand die Bescherung kurz bevor – im St.-Elisabeth-Krankenhaus war das Geburtshilfe-Team dabei, einem neuen Erdenbürger auf die Welt zu helfen: Eslina Ön wurde an Heiligabend um 18.34 Uhr geboren.

Canan und Bircan Ön sind überglücklich über die Geburt ihrer Tochter, ihres ersten Kindes. „Es war eine schöne Geburt ohne Komplikationen“, sagt Canan Ön. „Wir feiern als Moslems nicht Weihnachten, aber die Ärztin und unsere Hebamme sagten: ,Das wird ein Christkind’, erzählt die Gindorferin, die vor 33 Jahren ebenfalls im Grevenbroicher Krankenhaus geboren wurde. Eigentlich war Eslina, die mit 2740 Gramm auf die Welt kam, erst für den 27. Dezember ausgezählt. Dann ging es doch schneller.

Ihre Eltern Canan und Bircan Ön sind überglücklich. Foto: RP/Dieter Staniek

Klar, dass viele Verwandte an den Feiertagen in der Frauenklinik vorbeischauten, um Eslina, die am Mittwochnachmittag friedlich in ihrem Bettchen schlummerte, Mutter und Vater zu sehen. Canan Ön ist bei einer Bank in Düsseldorf beschäftigt, legt im Beruf aber nun 18 Monate Pause ein. Ihr Mann Bircan (31) arbeitet am Düsseldorfer Flughafen.

Eslina war am 24. Dezember, an Heiligabend, das einzige Neugeborene im Krankenhaus in Grevenbroich. Auch an den Feiertagen stehen „die diensthabende Gynäkologin und eine Hebamme bereit, ein Oberarzt oder eine Oberärztin sind in Rufbereitschaft“, schildert Kezi Kreft vom zwölfköpfigen Hebammen-Team. Ihre Kolligin Heike Römer hatte Eslina und ihrer Mutter bei der Geburt geholfen.

Am Morgen des Zweiten Weihnachtsfeiertag kam der nächste Zuwachs in der Klinik. 489 Jungen und Mädchen wurden 2018 bereits im Kreiskrankenhaus geboren – und das Team dort hofft, dass die „Schallgrenze“ von 500 Geburten bis zum Ende des Jahres erreicht wird.