Grevenbroich: Erftufer: Rodung geht im Herbst weiter

Grevenbroich: Erftufer: Rodung geht im Herbst weiter

Die Stadt stellte gestern das Projekt, mit dem die Erft "sichtbarer" gemacht werden soll, vor.

Trotz der Minusgrade setzten die Stadtbetriebe gestern die Rodungsarbeiten am Erftufer an der Karl-Oberbach-Straße fort. "Es war mir ein Anliegen, Bereiche der Erft wieder sichtbar zu machen, den Fluss sozusagen wieder an die Stadt zu rücken", erklärte Bürgermeister Klaus Krützen, der mit Brigitte Laurenz von den Stadtbetrieben das Projekt vorstellte. Krützen würde gern noch einige Bänke aufstellen, Entscheidungen stehen aber noch aus.

Am Freitag hatte Umweltausschussvorsitzender Ralf Cremers erklärt, dass er noch nicht zufrieden ist, "das ist noch nicht das, was wir uns vorgestellt haben" sagte der CDU-Politiker. "Wir sind noch nicht fertig", entgegnete Brigitte Laurenz gestern. Bis morgen sollen die Arbeiten bis zum Beginn der Straße "Im Bend" abgeschlossen sein. Dann beginnt die Vogelbrutzeit. Das Ufer bis zum Schneckenhaus soll im Herbst "angepackt" werden.

Zur Kritik von Cremers, dass einige Sträucher deutlich stärker zurückgeschnitten werden sollten, meint Laurenz: "In den schmalen Uferbereichen machen wir das bewusst nicht." Die Sträucher dienen als Barriere. "Am Parkplatz könnte zum Beispiel ein Kind ins Wasser fallen, wenn es zum Ufer läuft."

(cso-)