Grevenbroich: Endspurt für Buckau-Kita

Grevenbroich : Endspurt für Buckau-Kita

Das Innere wird gestaltet, die ersten Pflanzen für das Außengelände in zwei Wochen gesetzt: Die neue Kindertagesstätte im Buckau-Viertel bietet Platz für 87 Kinder. Investitionsvolumen: 2,4 Millionen Euro.

Ausbauen, einrichten, pflanzen und bald einziehen: So sieht der Zeitplan für die neue Kindertagesstätte im Buckau-Viertel aus. Ab Anfang November sollen hier die ersten Kinder spielen können. In rund zwei Wochen werden die Büsche und Pflanzen für das Außengelände gesetzt; auch im Innern arbeiten die Handwerker bereits zügig.

"Der Innenausbau ist nahezu abgeschlossen, so dass mit der Einrichtung der Küchen sowie der Möblierung der Gruppen- und Nebenräume ab Oktober begonnen werden kann", erläutert Rathaus-Sprecher Andreas Sterken. Insgesamt werden 2,4 Millionen Euro investiert.

Eine Farbe für jede Gruppe

Mit der neuen Kita baut die Stadtverwaltung die Betreuung für Unter-Dreijährige aus, 32 der 87 Plätze sind für diese Altersgruppe vorgesehen. Dafür geht der frühere Awo-Kindergarten "Rappelkiste", den die Stadt nach der Insolvenz der Kreis-Arbeiterwohlfahrt übernommen hatte, in der neuen Einrichtung auf. Möglich wurde der Neubau für die Nothaushaltskommune nur, weil Mittel aus dem Konjukturpaket II des Bundes und vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) flossen. Das Projekt war kurz vor dem Start in Gefahr geraten, als die Stadt den LVR-Zuschuss in Höhe von rund 570 000 Euro zu verlieren drohte.

Die Einrichtung wird auf einem städtischen Grundstück im ehemaligen Buckaugelände errichtet und künftig über eine neue Straße im Süden des Grundstücks zu erreichen sein. Das Gebäude ist winkelförmig angeordnet, drei Gruppenräume sind nach Südwesten, zwei nach Südosten ausgerichtet. Der Haupteingang wird in der Mitte zwischen beiden Gruppen liegen.

Den Gebäudemittelpunkt bildet das Foyer, das über eine mobile Trennwand mit einem Mehrzweckraum verbunden werden kann — so stehen insgesamt 100 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. "Für die Innengestaltung werden die einzelnen Gruppenräume inklusive der Nebenräume in den Grundfarben Rot, Gelb, Blau, Grün und Orange unterschiedlich ausgestattet", erläutert Andreas Sterken. Der Vorteil für die Kleinen: Sie können sich anhand der Gruppenfarbe einfach orientieren.

In rund zwei Wochen sollen auch die ersten Pflanzen für das Außengelände gesetzt werden. Was bis jetzt noch fehlt: der Spielplatz, der direkt an die neue Kindertagesstätte anschließen soll.

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE