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Grevenbroich: Einfamilienhaus in Neurath brennt aus

Grevenbroich : Einfamilienhaus in Neurath brennt aus

In der Nacht zu Montag hat ein Brand ein Einfamilienhaus an der Gürather Straße zerstört. Die Ursache des Feuers war offenbar ein technischer Defekt.

Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus an der Gürather Straße bereits in Flammen. Zwar starteten die Einsatzkräfte sofort einen Löschangriff von mehreren Seiten, doch das Gebäude war nicht mehr zu retten. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, zurzeit geht sie davon aus, dass das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Menschen wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

Hausbesitzer in Kur

Gegen 2.40 Uhr fuhren die ersten Löschfahrzeuge an der Gürather Straße vor. Einsatzleiter Udo Lennartz hatte neben der hauptamtlichen Wache auch die Einheiten aus Gustorf, Frimmersdorf und Neurath alarmiert, insgesamt waren 39 Männer im Einsatz. "Das Gebäude stand in Vollbrand, die ersten Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl", schildert der Grevenbroicher Feuerwehrchef. Seine größte Sorge: "Hoffentlich befindet sich niemand mehr in diesem Haus." Wie sich kurz darauf herausstellte, war das Gebäude unbewohnt, da sich der Besitzer zurzeit in Kur befindet.

Lennartz ließ zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps in das brennende Haus vordringen — doch weit kamen die Feuerwehrmänner nicht. Denn die zum Obergeschoss führende Treppe war bereits den um sich greifenden Flammen zum Opfer gefallen. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daher auf das Löschen von der Straße aus, wobei auch die Drehleiter zum Einsatz kam. Während sich ein Teil der Einheiten auf das Löschen des brennenden Hauses konzentrierten, sicherte der andere das Nachbargebäude. "Es bestand die Gefahr, dass der Band überschlagen könnte", berichtet Lennartz. Auch in diesem Haus befand sich am frühen Morgen niemand mehr. Die Bewohnerin, eine Krankenschwester, hatte Dienst.

Gegen 3.20 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die Nacharbeiten zogen sich jedoch noch bis in die frühen Morgenstunden, da immer wieder Brandnester im Dachgeschoss auftraten. Weges der starken Rauchentwicklung mussten zwei Feuerwehrmänner mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Grevenbroicher Krankenhaus gebracht werden. Nach einer ärztlichen Untersuchung konnten die beiden Männer die Klinik aber wieder verlassen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Grevenbroich: Feuer in Einfamilienhaus

(ots)