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Grevenbroich: Eine klare Position

Grevenbroich : Eine klare Position

Diese Ergebnisse der NGZ-Umfrage waren eindeutig: Die Grevenbroicher wollen einen Schlossbad-Neubau. Und: Sie verlangen besser ausgestattete Spielplätze. Was maßgebliche Vertreter aus Politik und Verwaltung dazu sagen.

Diese Ergebnisse der NGZ-Umfrage waren eindeutig: Die Grevenbroicher wollen einen Schlossbad-Neubau. Und: Sie verlangen besser ausgestattete Spielplätze. Was maßgebliche Vertreter aus Politik und Verwaltung dazu sagen.

Grevenbroich Die Grevenbroicher sagen "Ja" zur Schlossbad-Zukunft: Nicht weniger als 60,15 Prozent - also 720 von insgesamt 1197 Teilnehmern - sprachen sich bei der NGZ-Umfrage für den Bau einer nagelneuen Schwimmstätte aus. 29,82 Prozent (357) waren dagegen, 10,03 Prozent (120) sind sich nicht sicher.

"Ein interessantes Stimmungsbild - das sicher auch repräsentativ ist. Ich glaube, dass sich viele Grevenbroicher ein neues Bad wünschen", meint Norbert Gand, Vorsitzender des Bäderausschusses.

Ob dieser Wunsch erfüllt werden kann, soll der Aufsichtsrat der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) klären. Er wurde damit beauftragt, in den ohnehin geplanten Verhandlungen mit der Niederrheinischen Versorgung und Verkehr AG (NVV) zur Gründung von Stadtwerken auch eine Lösung für den Neubau und Betrieb des Bades zu finden. Favorisiert wird ein Bau nach dem Vorbild des Wickrather Schlossbades, das schon unter der Regie der NVV steht.

Dass sich über den Versorger hinaus ein privater Investor dafür begeistern ließe, der Stadt eine solche Freizeitstätte zu errichten, schließt Sportdezernent Michael Heesch aus: "Die europaweite Ausschreibung für das Neurather Wellenbad hat gezeigt, dass der Standort am Schloss für einen privaten Betreiber nicht attraktiv genug ist."

Norbert Gand geht davon aus, dass noch in diesem Jahr ein Ergebnis der Gespräche mit der NVV auf den Tisch liegt. Und wie sieht "Plan B" aus, falls sich die NVV nicht zu einer Übernahme entschließen kann? "Dann müssen wir sehen, ob wir ein Zwölf-Millionen-Projekt aus eigenen Kräften stemmen können", so Gand.

Mehr in der Mittwochausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)