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Grevenbroich: Ein Gruß von der Elbe an den Rhein

Grevenbroich : Ein Gruß von der Elbe an den Rhein

Pfarrer der Frauenkirche schreibt Weihnachtspredigt für die NGZ-Festausgabe.

Marketingexperten stufen sie top ein. Neben dem Kölner Dom und dem Brandenburger Tor zählen sie die Dresdner Frauenkirche zu den weltweit bekanntesten deutschen Bauwerken. Der barocke Monumentalbau gehört zur Stadtsilhouette Dresdens und gilt als Symbol der Versöhnung. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, blieb die Ruine ein Mahnmal, ehe sie nach der Wende wiederaufgebaut wurde. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche.

Sebastian Feydt, 1965 in Cottbus geboren, wurde 2007 als Pfarrer an die Frauenkirche berufen; zuvor predigte er in Leipzig. Der eloquente Mann ist einer von zwei Pastoren dort; im auslaufenden Jahr folgte auch Angelika Behnke dem Ruf an die Frauenkirche. Für Sebastian Feydt steht die Frauenkirche für Frieden, Toleranz und Verständigung. Die montäglichen Demonstrationen schmerzen ihn. "Pegida missbraucht christliche Symbole. Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind nicht verhandelbar und gelten für alle Menschen, ganz gleich, woher sie kommen. Die Frauenkirche ist niemals Kulisse, sondern ein Kontrast zu dem, wofür Pegida steht", sagte Feydt in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Eine Reisegruppe mit Teilnehmern aus dem Rhein-Kreis kam im Mai mit ihm ins Gespräch. Die Einladung, die Weihnachtspredigt für die NGZ-Festausgabe 2016 zu schreiben, nahm er spontan an. Seine Gedanken lesen Sie auf der Titelseite.

(lue-)