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Grevenbroich: Eigene "GV-App" ist Verwaltung zu teuer

Grevenbroich : Eigene "GV-App" ist Verwaltung zu teuer

Eine eigene "Grevenbroich-App" wird sich die Stadt voraussichtlich nicht leisten können. Wohl aber könnte es sein, dass ein solches Programm für Smartphones oder Tablet Computer gemeinsam mit einem Partner entwickelt werden könnte – etwa mit dem Rhein-Kreis. Das erklärte Bürgermeisterin Ursula Kwasny gegenüber dem Hauptausschuss.

Eine eigene "Grevenbroich-App" wird sich die Stadt voraussichtlich nicht leisten können. Wohl aber könnte es sein, dass ein solches Programm für Smartphones oder Tablet Computer gemeinsam mit einem Partner entwickelt werden könnte — etwa mit dem Rhein-Kreis. Das erklärte Bürgermeisterin Ursula Kwasny gegenüber dem Hauptausschuss.

Die Rathauschefin reagierte damit auf einen Antrag der FDP-Fraktion. Vorsitzender Manfred Hermanns hatte die Verwaltung dazu aufgefordert, ein Programm (App) zu entwickeln, das aktiv für das Stadtmarketing eingesetzt werden soll. "Großstädte wie Düsseldorf, Hamburg oder Köln nutzen schon länger dieses Instrument, aber auch mit Grevenbroich vergleichbare Kommunen haben eigene Apps entwickelt", so Hermanns.

Mit Hilfe eines solchen Angebots könnten nach Meinung der Liberalen sämtliche Termine des Brauchtums, aber auch verkaufsoffene Sonntage, Gewerbe- oder attraktive Baugebiete beworben werden.

Vor der Sitzung hatte Stadtsprecher Andreas Sterken gegenüber der NGZ signalisiert, dass die Entwicklung einer eigenen App wohl an den Kosten scheitern würde. "Sicher ist ein solches Programm interessant. Aber die Entwicklung und Pflege dieses Angebots kostet Geld", betonte er. Die Alternative: Die Homepage der Stadt biete vergleichbare Informationen wie die einer App, auch sie könne online über Smartphone oder iPad abgerufen werden.

Ursula Kwasny erklärte, dass der Verwaltung schon verschiedene Angebote von Entwicklern vorlägen. "Voraussetzung ist jedoch, dass es für die Stadt kostenneutral bleibt", so die Bürgermeisterin. Auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sei die Idee einer App als ein Projekt der kreisangehörigen Kommunen vorgeschlagen worden. Der Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer habe sie als gemeinsame Aktion diskutiert. Eine Entscheidung stehe noch aus.

(NGZ)