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Grevenbroich: EGN reinigt weiter die Grevenbroicher Straßen

Grevenbroich : EGN reinigt weiter die Grevenbroicher Straßen

Die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) wird ab 2011 weiter für die Reinigung der Straßen in Grevenbroich zuständig sein. Da der über einen Zeitraum von 15 Jahren mit der Stadt abgeschlossene Entsorgungsvertrag im Dezember ausläuft, wurde das bestehende Vertragsverhältnis zunächst gekündigt.

Der Stadtrat beschloss daraufhin einstimmig, den Auftrag im Bereich der Straßenkehrdienste an die EGN, die eine Niederlassung im Industriegebiet Ost hat, zu vergeben. Die gute Nachricht: Die Grevenbroicher können mit geringeren Straßenreinigungsgebühren rechnen. Wie hoch sie künftig ausfallen, wird zurzeit kalkuliert.

Am Freitag wurde der Vertrag unterzeichnet. "Gesetzliche Bestimmungen des europäischen Vergaberechts sehen eine Neuvergabe von Entsorgungsverträgen in regelmäßigen kürzeren zeitlichen Abständen vor", erklärt Stadtkämmerin Monika Stirken-Hohmann. Damit werde einerseits der Wettbewerb gefördert, andererseits könnten Kommunen bei gleichem Leistungsniveau möglicherweise günstigere Preise erzielen.

Schon Mitte des vergangenen Jahres hat die Verwaltung mit der Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung begonnen. Unterstützung erhielt die Stadt von einem externen Berater der Kommunal- und Abwasserberatung NRW. Damit sich auch kleinere und mittlere Unternehmen bewerben konnten, wurde die Leistung zur Straßenreinigung in zwei Lose aufgeteilt. Das eine umfasst die Reinigung der Straßen mit Großkehrmaschinen und das andere die Reinigung von Plätzen, Wegen und Buswartehallen mit Hilfe von Besen und Kleinkehrmaschinen.

"EGN hat sämtliche Eignungskriterien erfüllt und den günstigsten Preis angeboten", so Stirken-Hohmann. Sowohl die Stadt als auch die EGN-Geschäftsleitung zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis. "Wir setzen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit fort", sagte Bürgermeisterin Ursula Kwasny. "Der Leistungsübergang ab 2011 in die nächsten acht Vertragsjahre wird unproblematisch. Für den Bürger wird sich keine Veränderung ergeben."

(dhk)