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Grevenbroich: Die modernste Kita der Stadt

Grevenbroich : Die modernste Kita der Stadt

In elf Tagen öffnet der neue Kindergarten im Buckau-Viertel seine Türen. Die Möbel sind aufgestellt, nun wird das Spielzeug ausgepackt: Auch der Name der Tagesstätte für 75 Kinder steht bereits fest – "Sonnenland".

In elf Tagen öffnet der neue Kindergarten im Buckau-Viertel seine Türen. Die Möbel sind aufgestellt, nun wird das Spielzeug ausgepackt: Auch der Name der Tagesstätte für 75 Kinder steht bereits fest — "Sonnenland".

Ein Millionen-Projekt geht der Vollendung entgegen: Am Montag nach den Herbstferien ziehen 30 Jungen und Mädchen von der "Rappelkiste" am Platz der Republik in ihre neue Tagesstätte im Buckau-Viertel. "Das ist der modernste städtische Kindergarten. Er erfüllt alle Kriterien für eine optimale Betreuung und Förderung im 21. Jahrhundert", erklärt Erster Beigeordneter Michael Heesch beim Rundgang zusammen mit Bürgermeisterin Ursula Kwasny. Noch ein Superlativ: Mit 5000 Quadratmetern ist das Außengelände das größte in den städtischen Kitas.

75 Jungen und Mädchen, darunter 32 unter drei Jahren und fünf behindete Kinder, können künftig im Kindergarten spielen — er ist eine Schwerpunkt-Tagesstätte für die U3-Betreuung fürs Stadtgebiet. Damit kommt die Stadt ihrem Ziel, 2013 340 Kindergartenplätze für Unter-Dreijährige zu bieten, ein ganzes Stück näher.

Ein großer Vorteil im Vergleich zu bestehenden Kindergärten: Die Einrichtung konnte von Grund auf neu geplant werden, ist aus einem Guss. "Die Tagesstätte wurde nach EU-Richtlinien konzipiert, und die sehen sehr großzügige Räume vor", so Heesch. Das wird bereits im hellen und geräumigen Foyer deutlich. Die Trennwand zum Bewegungsraum kann aufgeschoben werden, so dass eine 100 Quadratmeter große Fläche etwa für Veranstaltungen zur Verfügung steht. "Das ist das Zentrum des Kindergartens", erklärt Architekt Bernd Sokolowski, der auch auf technische Details hinweist — etwa die Fußbodenheizung und die Luftwärmepumpe.

Großzügig geht's auch in den fünf Gruppen zu, denen jeweils ein Gruppen- und Nebenraum sowie ein großer Sanitärtrakt zur Verfügung stehen. Ein Detail, das den Rücken schont: Die Wickelkommoden verfügen über eine ausfahrbare Holztreppe — so müssen nicht alle Kinder hochgehoben werden.

Die nagelneuen Möbel und Spielgeräte sind bereits aufgestellt. Das Spielhaus in der Ecke und die Holz-Waschmaschine lassen garantiert Kinderherzen höher schlagen, im Sinnesnest mit gelbem Stoffbaldachin können die Kleinen kuscheln oder Bilderbücher anschauen. "Die Gruppen sind unterschiedlich eingerichtet, um mehr Spielmöglichkeiten zu bieten", sagt Svetlana Schaarmann-Tröger, die künftig die Einrichtung leitet. In den Ruheräumen stehen bereits Bettchen, nur die Matratzen fehlen noch zum Schlummern. Geräumig ist auch die Küche, in der das Mittagessen warm gemacht wird.

Nach dem Umzug der "Rappelkiste" werden "die übrigen Kinder Schritt für Schritt bis Anfang 2012 aufgenommen", so Fachbereichsleiterin Birgit Schikora. Anfang Dezember wird Eröffnung gefeiert. Auch der Name des Kindergartens steht fest: "Sonnenland". "Das ist das Ergebnis einer Befragung der Eltern", so Schaarmann-Tröger.

(NGZ)