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Grevenbroich: Die Bagger kehren zurück

Grevenbroich : Die Bagger kehren zurück

Aschermittwoch ist nicht alles vorbei: Dann beginnt die letzte Etappe der Kanalsanierung Richard-Wagner-Straße . Manches soll besser werden als bei früheren Abschnitten. Bei der Vorstellung des Projekts am Mittwoch gab's auch Kritik.

Orken "Wenn Sie sich ärgern, lassen Sie es nicht tagelang gären, melden Sie sich bitte schnell", bittet Uwe Bors, Leiter der Stadtentwässerung bei den Wirtschaftsbetrieben Grevenbroich, die Orkener. Stadtverwaltung und WGV setzen bei der letzten Etappe der Kanal- und Straßensanierung auf der Richard-Wagner-Straße - zwischen Blumenstraße und Allensteiner Straße - auf den Dialog mit dem Bürger. "Wir wollen das Verfahren optimieren", bei einem früheren Teilabschnitt sei "nicht alles hundertprozentig verlaufen", kündigte Bürgermeister Dr. Axel Prümm bei einer Pressekonferenz, zu der die Stadt auch Bürger geladen hatte.

"Von 2004 bis 2009 investieren wir in Orken 7,25 Millionen Euro", erklärte Uwe Bors. Regen- und Schmutzwasserkanäle waren marode oder zu klein, rechtliche Vorgaben erforderten Änderungen. Wenn die Jecken ihr Kostüm in den Schrank packen, rollen die Bagger fürs letzte, 500 Meter lange Teilstück an. "Zunächst verlegen wir etwa vier Wochen lang von der Blumen- bis zur Berliner Straße neue Kanäle. Danach erhält das Teilstück sofort eine provisorische Asphaltdecke", sagt Bors. Bei der Sanierung 2008 hatten sich Anwohner über Staub und Löcher in der provisorischen Fahrbahn beklagt. Der zweite Abschnitt bis zur Allensteiner Straße dauert rund acht Wochen. "Vor dem Schützenfest Ende Juli ist der Kanalbau abgeschlossen."

Nach dem Schützenfest kommen die Straßenbauer. Entsprechend der bisherigen Teilstücke erhält die Straße neben der bis zu 6,50 Meter breiten Fahrbahn Bürgersteige und einen Radweg für beide Richtungen. Parktaschen sind laut Thorsten Beuters vom Fachdienst Straßenbau dort aber nur auf einem Teilstück möglich. "Können wir die Fahrbahn nicht etwas breiter machen?", fragte CDU-Ratsherr Heinz Peter Korte. "Ich höre von vielen Orkenern, dass ein Teil der bisher sanierten Richard-Wagner-Straße zu schmal ist. Kommt da ein Lastwagen vorbei, wird es eng, weil die Autofahrer auf der Straße parken müssen", ergänzt Peter Gies (SPD). "Wir haben dort nicht genügend Platz", erklärt Technischer Beigeordneter Werner Hoffmann. Die Arbeiten sollen Ende November abgeschlossen sein.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der Ausgabe der NGZ vom Donnerstag, 19. Februar.