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Diamanthochzeit in Grevenbroich: Ihre Liebe begann beim Tanztee.

Diamanthochzeit in Grevenbroich : Ihre Liebe begann beim Tanztee in der Erfftruhe

Gisela und Hubert Franken sind seit 60 Jahren ein Paar, jetzt feiern sie Diamanthochzeit. Ihre Verbindung begann im Lokal „Erftruhe“ - als sie gemeinsam beim Tanztee ihre Runden drehten.

(uwr) Mit Gisela und Hubert Franken gaben sich zwei Wevelinghovener Urgesteine heute vor 60 Jahren das Ja-Wort. Einen Tag später erhielten sie in der evangelischen Kirche den Segen. Dort werden sie am Donnerstag um 17 Uhr einen Dankgottesdienst feiern.

Beide kannten sich schon lange vor der Ehe. Gisela (83) (geborene Conrads) besuchte nach der Volksschule die Haushaltsschule in Neuss und erlernte dann in Wevelinghoven den Beruf der Schneiderin. Sieben Jahre arbeitete sie bei Peek & Cloppenburg in Düsseldorf. Hubert (85) machte nach der Schule bei Josef Schmitz in Wevelinghoven eine Lehre zum Maurer, wechselte später zum Bauunternehmen Pick und von da zu Rheinbraun, wo er bis zum Ruhestand blieb. „Vor über 60 Jahren war der Treffpunkt der Jugend der Marktplatz“, erinnern sich beide. „Huberts Hobby war der Fußball“, erzählt die Jubilarin. Sonntags beim Tanztee in der Erftruhe forderte er Gisela zum Tanzen auf und fortan waren sie ein Paar. 1960 gaben sie sich das Ja-Wort und zogen in ihr Elternhaus an der Burgstraße.

Ein Jahr nach der Hochzeit wurde Sohn Ralf geboren. Weitere sechs Jahre später Tochter Bettina, die mit Mann und Tochter Mia am Starnberger See lebt. Der Sohn lebt mit seiner Lebensgefährtin in der Nähe der Eltern. Das Hobby des Jubilars ist der paradiesische Garten, der sich terrassenförmig über 1200 Quadratmeter erstreckt.

Als Familie genossen Frankens Urlaube in den Bergen. Es ging nach Bayern, Tirol, Südtirol und später nach Mallorca und in die USA. 60 Jahre gehörte Hubert zum Bürgerschützenverein, wo er in den Reihen der Scheibenschützen „Spätlese“ marschierte. Gisela war ein Aktivposten in der Evangelischen Kirche. Sie gehörte zum Presbyterium, organisierte Kaffeerunden und unterstützte die Frauenhilfe. Als die Kinder groß waren arbeitete sie zunächst bei Hömberg in Grevenbroich. „Danach habe ich, unterstützt von meinem Mann, den Küsterdienst in der evangelischen Kirche übernommen“, erzählt die rüstige Jubilarin. Die Diamanthochzeit wollen sie mit der Familie und Freuden feiern – natürlich in der Erftruhe.