Grevenbroich: Das Spielmobil erreicht 2017 stadtweit 700 Kinder

Grevenbroich: Das Spielmobil erreicht 2017 stadtweit 700 Kinder

2018 will der Fachdienst die Zahl toppen: Mehr Kinder sollen über neue Kanäle auf das Mobil aufmerksam werden.

Das Spielmobil der Stadt Grevenbroich ist ab Ostern wieder auf Achse und steuert Spielplätze im Stadtgebiet an, um die oft mauen Angebote auf den Flächen aufzuwerten. Die Winterpause nutzt der Fachdienst für Kinder- und Jugendförderung, um das Angebot zu optimieren. Das Ziel: Im neuen Jahr sollen mehr Kinder mit dem Spielmobil erreicht werden als 2017. In der Saison des zu Ende gegangenen Jahres nutzten, wohl auch aufgrund des schlechten Wetters, nur etwa 700 Kinder das städtische Angebot auf insgesamt 22 Spielplätzen. "Es waren auch schon mal 1000 Kinder, zum Beispiel 2016", erinnert sich Hilde Seuring vom Fachdienst an bessere Resonanz. Um mehr Kinder zu erreichen, will die Stadt auf neue Kommunikationskanäle setzen und versuchen, Interessierte über Facebook und über die Homepage der Verwaltung auf die einzelnen Termine und Standorte aufmerksam zu machen. Ein Einsatzplan für 2018 soll bereits erstellt worden sein.

Das Spielmobil richtet sich in erster Linie an Kinder im Grundschulalter. "Unsere Kerngruppe liegt bei Fünf- bis Elfjährigen", erzählt Emily Pilger. Sie absolviert derzeit beim städtischen Fachdienst gemeinsam mit Tom Dohmen einen Bundesfreiwilligendienst - das Betreuung des Spielmobils und der Kinder vor Ort zählt zu ihren Hauptaufgaben. Außerdem sind beide Bufdis für Homepage und soziale Medien mitverantwortlich. "Ostern beginnt die die neue Saison. Bis Oktober wird das Spielmobil unterwegs sein", sagt Emily Pilger. In den Ferien steuert sie gemeinsam mit ihrem Kollegen fast jeden Tag Spielplätze an; in der Schulzeit jeden Mittwoch für drei Stunden. "Meistens kommen viele Kinder vorbei und nutzen unsere Angebote", erzählt Tom Dohmen. Was alles dazugehört? "Bei uns können Kinder mit vielen zusätzlichen Spielzeugen spielen, Sport treiben, malen oder basteln", nennt Emily Pilger einige Beispiele.

Konkret zählten Balanceübungen ebenso zur Ausstattung des Spielmobils wie Riesen-Mikado. "Es ist uns wichtig, dass die Kinder auch kreativ werden", sagt Hilde Seuring. Der pädagogische Anspruch des Spielmobils sei es, Spielplätze neu erlebbar zu machen. "Wir wollen Kindern andere Bewegungsanlässe bieten." Laut Seuring sei die Stadt an weiteren Verknüpfungspunkten etwa mit Kitas interessiert. "Wir wollen das Spielmobil in alle Stadtteile bringen."

Für Spielmaterialien sind im Etat der Stadt Grevenbroich insgesamt 3500 Euro vorgesehen. Eine weitere Einnahmequelle für den Kauf neuer Spielgeräte, deren Reparatur und Wartung: die Vermietung des Spielmobils beispielsweise an Unternehmen, die Firmenfeiern ausrichten und Kindern etwas bieten möchten.

(cka)