Grevenbroich Das neues Tanztheater "Mobbing 1+" soll Jugendlichen die Augen öffnen

Grevenbroich · Als Lisa als neue Mitschülerin ihren Klassenkameradinnen der fiktiven "Mohammed-Chiller-Schule" vorgestellt wird, erfährt sie vor allem eines: Abneigung. Ihre Schulkolleginnen machen ihr den Einstieg in die Klasse nicht gerade einfach. Schnell wird sie gemobbt. Was acht Mädchen aus dem Jugendtreff GOT (Ganz Offene Türe) an St. Josef in der Südstadt jetzt bei der Premiere ihres Tanztheaters "Mobbing 1+" vor rund 80 Besuchern auf die Bühne brachten, kennen viele aus dem Alltag. Denn: Mobbing ist ein Phänomen, das überall auftaucht - längst nicht nur in Schulen. Die fiktive Geschichte, die die Nachwuchs-Schauspieler in den vergangenen zwölf Monaten mit der Sozialpädagogin Vanessa Mier einstudiert haben, soll gerade Jugendliche für das Thema Mobbing sensibilisieren. "Auf lockere Art", wie Vanessa Mier betont.

 Tanzeinlage auf der Bühne: Drei der Mädchen, die es im Theater ihrer neuen Mitschülerin nicht einfach machen, proben für den Tanz-Contest.

Tanzeinlage auf der Bühne: Drei der Mädchen, die es im Theater ihrer neuen Mitschülerin nicht einfach machen, proben für den Tanz-Contest.

Foto: G. salzburg
(cka)
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