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Grevenbroich: Container soll Raumproblem in Schule lösen

Grevenbroich : Container soll Raumproblem in Schule lösen

Eng geht's in der katholischen Grundschule Stadtmitte an der Graf-Kessel-Straße zu: 2011 nahm die vierte Gruppe in der Offenen Ganztagsgrundschule (Ogata) den Betrieb auf. Ein Raum dafür fehlt aber. Nun beschlossen Schulausschuss und Rat, auf dem Gelände einen Container aufzustellen – für 8000 Euro Miete im Jahr. Auch wenn der Beschluss einstimmig ausfiel, gab's Bedenken. "Der Container ist keine vernünftige Lösung, die Kinder müssen bei jedem Wetter über den Hof", so Uwe Schmitz (FDP).

Eng geht's in der katholischen Grundschule Stadtmitte an der Graf-Kessel-Straße zu: 2011 nahm die vierte Gruppe in der Offenen Ganztagsgrundschule (Ogata) den Betrieb auf. Ein Raum dafür fehlt aber. Nun beschlossen Schulausschuss und Rat, auf dem Gelände einen Container aufzustellen — für 8000 Euro Miete im Jahr. Auch wenn der Beschluss einstimmig ausfiel, gab's Bedenken. "Der Container ist keine vernünftige Lösung, die Kinder müssen bei jedem Wetter über den Hof", so Uwe Schmitz (FDP).

Und Dirk Gawlinski (Grüne) meinte: "Es ist schon jetzt zu eng auf dem Gelände. Kinder müssen sich bewegen. Man muss auch mal nein sagen, wenn eine Schule zu klein ist." Laut Schulleiterin Veronika Majehrke-Feldmann ist der Container aber wichtig für den Schulalltag. "Wir haben für die vierte Gruppe ein Jahr lang Räumlichkeiten im benachbarten Kindergarten Hartmannweg genutzt, aber das hat sich als nicht praktikabel erwiesen." Daniel Rinkert (SPD) blickte bereits in de Zukunft: "Spätestens wenn die fünfte Ogata-Gruppe kommen soll, müssen wir über einen Bau nachdenken.

" Da die Nachfrage steigt, prüft die Verwaltung bereits die Einrichtung einer weiteren Gruppe. "Allgemein wird es schwieriger, immer mehr Ogata-Gruppen in den Schulen unterzubringen", so Schuldezernent Michael Heesch.

(NGZ)