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Grevenbroich: Chaos am Hagelkreuz

Grevenbroich : Chaos am Hagelkreuz

Für Autofahrer wird die Fahrt am Hagelkreuz vorbei in die City zur Geduldsprobe. Eine Baustelle auf der Lindenstraße sorgt für ein Nadelöhr. Die Folge: lange Staus und nervende Wartezeiten.

Für Autofahrer wird die Fahrt am Hagelkreuz vorbei in die City zur Geduldsprobe. Eine Baustelle auf der Lindenstraße sorgt für ein Nadelöhr. Die Folge: lange Staus und nervende Wartezeiten.

Grevenbroich Fast nichts ging mehr am Dienstag Morgen am Hagelkreuz. Auf der Lindenstraße staut sich der Verkehr bis zur Umgehungsstraße, ein Busfahrer dreht im Stau mit einem großen Schulbus, auch andere wenden. Die Ampelanlage am Hagelkreuz ist ausgeschaltet.

Von der Nordstraße versuchen sich Autofahrer in die Kreuzung hinein zu tasten. Die Autoschlange reicht bis zur Zuckerfabrik. 25 Minuten Wartezeit sind keine Seltenheit. Der Grund der Misere: eine kleine Baustelle auf der Lindenstraße. Wegen Kanalbauarbeiten im Bereich der ehemaligen Aldi-Zufahrt wird der Verkehr seit Montag mit Hilfe einer Baustellenampel einspurig durch den Engpass geführt.

"Mist", sagt Frank Müller aus Neuss. "Ich stehe hier schon seit 15 Minuten. Warum gibt es keine Umleitung?" Er steht kurz vor der Baustellenampel, hat es bald geschafft - im Gegensatz zu Michael Kührlings aus Ramrath, der seine einjährige Tochter aus der Spielgruppe in Wevelinghoven geholt hat und nun auf der Nordstraße im Stau steht. "Die Schlange reicht bis zur ,Kleinen Kantine' an der Zuckerfabrik zurück", sagt der Ramrather.

"In den ersten Tagen der bauarbeiten wurde der Verkehr auf verengten Spuren in beiden Richtungen geführt. Dann zeigte sich, dass der Arbeitsraum und der Schwenkbereich für den Bagger zu gering war", erläutert Stephan Tups von der Verkehrslenkung der Stadt. "Nach gründlicher Prüfung haben wir uns für die einspurige Führung mit Baustellenampel entschieden."Wegen dieser mussten aber die Ampeln am Hagelkreuz und an der Hundhausenstraße ausgeschaltet werden, "um ausreichenden Stauraum zu schaffen". Doch es gibt Hoffnung: "Am Mittwochabend, spätestens am Donnerstag, an Altweiber, ist der Spuk vorbei", sagt Stephan Tups, dann könne der Verkehr wieder auf zwei Spuren fließen.

Den gesamten Bericht können Sie in der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom Mittwoch, 18. Februar, lesen.

(NGZ)