Grevenbroich: CDU will Spielhallen aus der City verbannen

Grevenbroich : CDU will Spielhallen aus der City verbannen

Norbert Gand, Vorsitzender der CDU-Fraktion, spricht deutliche Worte: "In der City sollte möglichst überhaupt keine Spielhalle mehr sein. Und wenn das nicht machbar ist, dann sollte deren Zahl auf ein Minimum beschränkt werden." Der Grund für diese Einschätzung: der Jugendschutz.

Ein wirkungsvolles Instrumentarium, um diese Forderung durchzusetzen, ist für den CDU-Chef die Vergnügungssteuer. Die sollte seiner Meinung nach erhöht werden. Und zwar "extensiv". Für Gand ist es bedauerlich, dass Grevenbroich bereits jetzt eine höhere Spielhallendichte als andere Kommunen habe. Aktuell erhält dieses Thema neuen Diskussionsstoff durch eine weitere Spielhalle, die im Bereich der Lindenstraße beantragt worden ist.

Der CDU-Fraktionschef hat noch einen weiteren Vorschlag, um die Spielhallen aus der Innenstadt zu verbannen: "Es sollten den Betreibern Anreize geboten werden, die Spielhallen außerhalb des Zentrums aufzumachen." Vor allem Gewerbegebiete hat Norbert Gand dabei im Sinn. Denn dort sind die Mieten niedriger als in der Innenstadt.

Er betont, dass auch durch geeignete Prävention das Problem angegangen werden solle – wenngleich es schwierig ist, den Erfolg solcher Bemühungen sichtbar zu machen. Gand denkt dabei daran, an Schulen oder anderen Plätzen, an denen sich Jugendliche aufhalten, Präventivarbeit zu leisten. "Es geht darum, den Jugendlichen eine Alternative zu bieten. Und es geht auch darum, die Grevenbroicher Innenstadt attraktiver zumachen."

(NGZ)