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Grevenbroich: CDU: Schulschließung zu einfach gedacht

Grevenbroich : CDU: Schulschließung zu einfach gedacht

Die Jungliberalen haben die Schließung der Hans-Sachs-Hauptschule und die Nutzung des Gebäudes für Realschüler gefordert – als "illusorisch und zu einfach gedacht", schätzt Irmintrud Berger, schulpolitische Sprecherin der CDU, diese Idee ein.

Die Jungliberalen haben die Schließung der Hans-Sachs-Hauptschule und die Nutzung des Gebäudes für Realschüler gefordert — als "illusorisch und zu einfach gedacht", schätzt Irmintrud Berger, schulpolitische Sprecherin der CDU, diese Idee ein.

Die Schullandschaft in Grevenbroich soll umgestaltet werden. Die Probleme: die stark frequentierte Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, die regelmäßig bis zu 160 Kinder abweisen muss, und die kaum gefragte Hans-Sachs-Schule, die knapp eine fünfte Klasse im nächsten Schuljahr bilden kann.

Deshalb hatte der Stadtrat einstimmig für die Bewerbung am Modellprojekt "Gemeinschaftsschule" votiert. Doch dieses soll nach dem Willen von rot-grüner Landesregierung und Landes-CDU durch die neue Sekundarschule ersetzt werden.

Welche Optionen es für Grevenbroich gibt, soll im "Arbeitskreis Schule" erörtert werden. Als sicher gilt, dass Freie Bürger und Linke ihren Antrag für eine zweite Gesamtschule in Grevenbroich aus der Schublade holen. Während dies für die SPD "eine Option" ist, rät Irmintrud Berger zum Abwarten: "Es besteht kein Zeitdruck. Wir müssen uns informieren und dann die beste Lösung für Grevenbroich finden."

(NGZ)