Grevenbroich: CDU-Politiker für Lückenschluss der L361

Grevenbroich : CDU-Politiker für Lückenschluss der L361

Kwasny, Petrauschke und Lienenkämper unterstützen die Kapellener Bürgerinitiative "Pro O".

Die Bürgerinitiative "Pro O", die sich für den Bau der umstrittenen Landstraße 361n einsetzt, hat sich Unterstützung bei prominenten CDU-Vertretern geholt. Im Rahmen eines Gesprächs am runden Tisch sagten Landtagsabgeordneter Lutz Lienenkämper, Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ihre Hilfe zu.

"Es bestand Konsens darüber, dass der Lückenschluss der Landstraße 361n zwischen Wevelinghoven und Kapellen überfällig ist",so Wolfgang Esser in einer Pressemitteilung. Der Vorsitzende der Initiative hatte bei den Unionspolitikern dafür geworben, dass die drei Kilometer lange L361n erforderlich sei. "Die Belastung der Bürger an den Durchfahrtsstraßen ist unerträglich", so Esser. Das Projekt müsse jetzt in das nächste Planungsstadium - die sogenannte Planfeststellung - gehoben werden.

Ursula Kwasny betonte, dass sie an der Seite der Initiative stehe. Sie befürworte die von "Pro O" favorisierte Ortsumgehung. "Der vom Landesbetrieb geplante Lückenschluss würde für die Menschen in Kapellen und ganz Grevenbroich eine Erleichterung bringen", so die Bürgermeisterin. Zudem werde der Wirtschaftsstandort durch den Bau der neuen Straße gestärkt.

Hans-Jürgen Petrauschke verspricht sich von der L361n nicht nur eine Entlastung von Wevelinghoven und Kapellen - auch andere Orte wie Hülchrath, Neukirchen, Langwaden, Hemmerden und Noithausen würden von der Straße profitieren. Lutz Lienenkämper sagte der Initiative zu, den Bau der Straße auf Landesebene weiter unterstützen zu wollen. "Der Verkehr muss raus aus dem Ort. Die L361n ist unverzichtbar", betonte Lienenkämper.

Wolfgang Esser appellierte zum Schluss des Treffens an die CDU-Vertreter, sich weiter für den Bau der sogenannten Variante II einzusetzen, zu der es keine Alternative gebe. "Die immer wieder genannte ,Westtangente' ist nicht realisierbar und wäre eine Zumutung für die Bürger im Neubaugebiet", sagte er.

Gegen die Variante II setzen sich die Mitglieder der Initiative "Rettet die Erftaue" ein. Sie wollen eine Schnellstraße durch das Landschaftsschutzgebiet verhindern.

(NGZ)
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