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Grevenbroich: CDU befürchtet Chaos an der Merkatorstraße

Grevenbroich : CDU befürchtet Chaos an der Merkatorstraße

Der Neubau des Finanzamtes ist fast fertig, doch die CDU sieht noch Handlungsbedarf, sie fordert ein Konzept für die Merkatorstraße. "Wir befürchten, dass es durch den steigenden Verkehr dort zu einem Verkehrschaos kommen wird", erklärt Bauausschussvorsitzender Wolfgang Latzel.

Laut CDU fahren neben Mitarbeitern auch viele Besucher mit dem Auto zum Finanzamt – zusätzlich zu den Pendlern, die den Park-and-Ride-Platz am Bahnhof ansteuern. Und auch die Lebensmittelausgaben der Gevenbroicher Tafel würden für Verkehr sorgen.

Ein Wunsch der Christdemokraten: mehr Autostellplätze, damit nicht viele auf der Straße parkende Wagen den Verkehr blockieren. "Außerdem sollte überlegt werden, im Bereich der Einmündung der Merkatorstraße in die Rheydter Straße ein Parkverbot einrichten. Die Straße ist schmal, wenn dann noch ein Bus dort fährt, geht da zeitweise nichts mehr", weiß Ratsherr Stephen Haines.

Im Bauausschuss hatte die CDU eine Anfrage zum Thema gestellt, um Vorschläge gebeten. "Die Verwaltung erklärte, dass sie bereits an Lösungen arbeitet", so Latzel. Laut Stadtsprecher Andreas Sterken sind mehr Abstellmöglichkeiten und ein Radweg geplant. In Höhe des Finanzamtes sind Stellplätze vorgesehen. Die dürften aber wohl nicht allzu schnell Realität werden. "Die Mittel wurden im Rahmen der Haushaltsberatung nicht in den Etat aufgenommen", so Sterken.

Auf der anderen Straßenseite – zum Bahnhof hin – sollen zwischen dem Park-and-Ride-Platz und der Schillerstraße ebenfalls Stellplätze entstehen. Dort soll zudem ein Radweg angelegt werden. Eine Hürde dabei: Die für den Radweg beantragten Fördermittel sind noch nicht bewilligt.

(NGZ)