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Bundestagswahl 2021: Was Grevenbroicher jetzt wissen müssen

Bundestagswahl 2021 : Was Grevenbroicher Wähler für diesen Sonntag wissen müssen

Wie viele Briefwähler es bei dieser Wahl in Grevenbroich gibt, wie Bürger wählen können, wenn sie kurzfristig krank werden – und welche Corona-Regeln im Wahllokal gelten.

Die wahlberechtigten Einwohner der Stadt, die noch nicht per Brief gewählt haben, sind dazu aufgerufen, diesen Sonntag in einem der 45 Urnenwahlbezirke ihre Stimmen abzugeben. Welches Wahllokal sie in der Zeit von 8 bis 18 Uhr ansteuern können, steht in den jeweiligen Wahlbenachrichtigungen. Wichtig für Briefwähler, die ihre Unterlagen noch nicht zurückgeschickt haben: Sie müssen bis Sonntag, 18 Uhr, vorliegen. Bürger haben die Möglichkeit, die Unterlagen ins Wahlamt zu bringen oder in den Briefkasten des Rathauses zu werfen. Das Wahlamt (02181 6083312) hat diesen Samstag bis 16 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 18 Uhr.

In Sachen Briefwahl verzeichnet die Stadtverwaltung bei dieser Wahl einen Rekord: 43,3 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Wahlunterlagen vorab angefordert. Das entspricht 20.597 Wählern. In Proportion zur Zahl der wahlberechtigten Bewohner haben kreisweit nur in Rommerskirchen und Meerbusch noch mehr Menschen Briefwahl beantragt. Zum Vergleich: Zur Bundestagswahl 2017 hatten „nur“ 12.500 Grevenbroicher Briefwahl beantragt, bei der Kommunalwahl 2020 waren es rund 14.500.

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Wer keine Briefwahl beantragt hat, aber aus gesundheitlichen Gründen am Sonntag nicht ins Wahllokal kommen kann, kann trotzdem wählen: Wie Rathaus-Sprecher Lukas Maaßen erklärte, können auch andere für die betroffene Person Wahlunterlagen im Wahlamt abholen. Das geht bis Sonntag, 15 Uhr, im Bürgerbüro der Stadt am Markt. Voraussetzung dafür ist die Vorlage einer entsprechenden Vollmacht und eines ärztlichen Attests. Auch für diesen Fall gilt: Der ausgefüllte Wahlschein muss spätestens um 18 Uhr vorliegen. Wo genau, wird erläutert.

Wer am Sonntag in letzter Sekunde seine Kreuze auf dem Wahlschein machen will, sollte sich unbedingt an die Schlusszeit halten: Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Wer kurz davor ankommt und am Ende einer Warteschlange steht, wird auch nach 18 Uhr noch wählen können. Alle, die danach kommen, können allerdings nicht mehr berücksichtigt werden. In den Wahllokalen gelten die üblichen Corona-Regeln: Abstand halten, Maske tragen. Die Stadt stellt desinfizierte Kugelschreiber bereit. Auch eigene Kugelschreiber können mitgebracht werden.

(cka)