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Grevenbroich: Bürgerschützen feiern ein Fest im illuminierten Park

Grevenbroich : Bürgerschützen feiern ein Fest im illuminierten Park

Der BSV Wevelinghoven veranstaltete sein Stadtparkfest. Dabei wurde für eine neue Weihnachtsbeleuchtung geworben.

Farbenprächtige Illuminationen tauchten die Bäume der Stadtparkinsel am Samstagabend in buntes Licht und sorgten für eine zauberhafte Atmosphäre. Schon früh machten sich die ersten Besucher auf den Weg und schritten den beleuchteten Waldweg entlang, der sie zu den Stehtischen und der Tanzfläche führte. Dort legte DJ Sascha bereits die ersten Scheiben auf.

Das Stadtparkfest der Wevelinghovener Schützen wurde in diesem Jahr erstmals von einem Canadier-Rennen auf der Erft eingeleitet: Dort trafen sich die Wassersportler in zwölf Booten, um sich ein spannendes Rennen zu liefern. Sechs Paddler und ein Steuermann bildeten jeweils ein Team. "Das war eine großartige Veranstaltung. Es kamen so viele Zuschauer, dass wir fast schon Sorge hatten, eine Brücke sperren zu müssen", sagte BSV-Präsident Günter Piel. "Die Organisation hat gut geklappt, alle Helfer waren mit Sportsgeist bei der Sache. Im kommenden Jahr werden wir das Rennen in jedem Fall wiederholen."

Nach der Siegerehrung, bei dem der Jägerzug "Waldeslust" als Bester ausgezeichnet wurde – er hatte die zwei Kilometer lange Strecke in noch nicht einmal neun Minuten zurückgelegt – hatten die Brauchtumsfreunde eine Überraschung auf Lager: Um 22 Uhr stürmten die Mädels von "Ech Lecker" um Nicole Kempermann die Bretter und sorgten für Karnevalsstimmung. Bis Mitternacht dröhnte die Musik aus den Lautsprechern. Dann allerdings war Ruhe. "Wenn wir die Musik abstellen müssen, nutzen viele Besucher die Gelegenheit zum gemütlichen Klönen im Wald", weiß BSV-Sprecher Nikolai Dohlen.

Die Wevelinghovener Interessengemeinschaft (WIG) nutzte das Stadtparkfest, um eine besondere Aktion zu starten, sie sammelt Spenden für eine Weihnachtsbeleuchtung. "Wir benötigen 75 Sterne. Das verursacht Kosten von rund 20 000 Euro, die nicht in einem Jahr und nicht von der WIG allein zu tragen sind", sagte Bruno Krüger. Ein Stern kostet 350 Euro – und die WIG freut sich, wenn bereits in diesem Jahr die ersten Weihnachtsvorboten aufgehängt werden können.

(NGZ)