1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Breslauer Straße jetzt auch am Wochenende überwacht

Grevenbroich : Breslauer Straße jetzt auch am Wochenende überwacht

Stadt gibt Bürger recht, der über Ungerechtigkeit klagt.

Über eine Ungleichbehandlung und aus seiner Sicht eine große Ungerechtigkeit hatte sich Jakob Mertens von der Breslauer Straße in Orken beschwert. Und die Stadtverwaltung lenkt jetzt ein. Mertens hatte beklagt, die Stadtverwaltung habe die Anwohner zwar von ihren gewohnten Parkplätzen vor den Häusern mit Hilfe von Verwarngeldern vertrieben. Die Ordnungshüter der Stadt schritten aber in den Abendstunden und an den Wochenenden nie gegen Kraftfahrer aus den umliegenden Wohnblocks ein, die die Breslauer Straße zuparkten, hatte Jakob Mertens beklagt. Er hatte Gleichbehandlung gefordert und angeregt, entweder auch abends und an den Wochenenden Knöllchen verteilen zu lassen, oder gleich ein Parkverbotsschild aufzustellen.

Das Schild bzw. das Verbot wird es zwar nicht geben, wohl aber nun auch abends und an den Wochenenden eine Überwachung des ruhenden Verkehrs in der Breslauer Straße: Das sicherte Stadtsprecherin Ines Hammelstein gestern auf Nachfrage unserer Redaktion zu. "Der Bürger hat recht", habe Ordnungsdezernent Claus Ropertz gesagt und Jakob Mertens in seiner Forderung nach Gleichbehandlung und Gerechtigkeit bestätigt. "Deshalb soll es jetzt auch an den Wochenenden Kontrollen durch das Ordnungsamt an der Breslauer Straße geben, allerdings nur hin und wieder", schränkt Hammelstein ein. Denn die personellen Kapazitäten der Stadt seien begrenzt.

  • Neubauprojekt am Innenstadt-Eingang : Neues Wohnen an der alten Molkerei
  • Leiterin Sara Clauß hält im Familienbüro
    Weltkindertag in Grevenbroich : Kinder sollen Farbe in die Stadt bringen
  • Bei dem Unfall wurden mehrere Menschen
    Schwerer Verkehrsunfall : Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen in Düsseldorf- zahlreiche Verletzte

Auf der Einhaltung eines Parkverbotes an der Breslauer Straße müsse aber ebenso bestanden werden, wie an anderen vergleichbar schmalen Straßen, betont die Stadtsprecherin. Ein Verbotsschild halte die Stadt aber für überflüssig: "Es ist sowieso Vorschrift, dass ausreichend Platz für Rettungsfahrzeuge gelassen werden muss", sagt Hammelstein.

Im Gegensatz zu den Beobachtungen des Anwohners meint die Stadtsprecherin allerdings, dass diese Regelung "schon ewige Zeiten" in der Breslauer Straße gelte, und nicht erst seit ein paar Monaten, wie Mertens berichtet hatte, der seit 50 Jahren an der Breslauer Straße lebt. Es könne aber sein, dass es dort lange Zeit keine Kontrollen mehr gegeben habe, räumte sie ein.

(NGZ)