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Grevenbroich: Bomben-Suche in Gustorf wird auf Donnerstag verschoben

Grevenbroich : Bomben-Suche in Gustorf wird auf Donnerstag verschoben

Nach ursprünglichen Plänen sollten Experten heute nach einer Weltkriegs-Bombe suchen, die unter dem Sportplatz-Gelände am Torfstecrerweg in Gustorf vermutet wird. Doch die Arbeiten werden sich um mindestens einen Tag verzögern, teilt die Stadtverwaltung mit.

Nach ursprünglichen Plänen sollten Experten am Mittwoch nach einer Weltkriegs-Bombe suchen, die unter dem Sportplatz-Gelände am Torfstecrerweg in Gustorf vermutet wird. Doch die Arbeiten werden sich um mindestens einen Tag verzögern, teilt die Stadtverwaltung mit.

"Die Sondierungsfirma arbeitet aktuell noch in Düsseldorf an einem Verdachtspunkt. Entgegen ihrer Planungen wird sie damit vermutlich erst im Verlauf des Mittwochnachmittags fertig", sagt Rathaussprecher Robert Jordan. Nach derzeitigem Kenntnisstand könne die Bomben-Sondierung auf dem Gustorfer Sportplatz daher erst am Donnerstag, 26. April, stattfinden.

"Sollte ein Sprengkörper gefunden werden, kann dessen Entschärfung dann gegebenenfalls am Freitag erfolgen - je nachdem wie sich die Sondierungsarbeiten in Gustorf hinziehen werden", sagt Jordan.

Bei der Auswertung alter Luftbildkarten im Vorfeld der geplanten Sportplatz-Sanierung wurde ein Verdachtspunkt auf einer Wiese am Rande der Anlage ausgemacht. Die Frage, ob es sich dabei um einen Blindgänger handelt, soll im Rahmen einer Sondierung geklärt werden.

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Im Rathaus laufen die Vorbereitungen für die Aktion. Sollte es zu einer Entschärfung kommen, sind voraussichtlich nur wenige Gustorfer von einer Evakuierung betroffen. Im 300-Meter-Radius leben laut Stadt 14, im 500-Meter-Umkreis 604 Menschen. Konkret wird der Evakuierungs-Radius allerdings erst am Tag der Entschärfung festgelegt.

Die Stadt informiert über die Lage auf ihrer Homepage unter der Adresse www.grevenbroich.de.

(NGZ)