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Grevenbroich: Bistro RichART's: Gastwirt Hütches will bis mindestens 2020 bleiben

Grevenbroich : Bistro RichART's: Gastwirt Hütches will bis mindestens 2020 bleiben

Richard Hütches winkt ab: Der Inhaber des Bistros RichART's am Grevenbroicher Bahnhof kennt das Gerücht, sein "Laden" werde schließen. "Das Gerücht taucht immer wieder auf - aber es stimmt nicht", stellt er klar. Vielleicht hänge es damit zusammen, dass vor einigen Jahren sein anderer Laden, das "Telegraf" schließen musste. Die Bahn hatte damals die Auffassung vertreten, eine Kneipe am Bahnhof reiche aus. Für sein Bistro RichART's habe er aber einen Vertrag noch bis Ende 2020. "Und ich habe vor, den Vertrag zu erfüllen, wenn gesundheitlich nichts dazwischen kommt", sagt Hütches. Wie es nach 2020 weitergeht, weiß er allerdings noch nicht. Diesbezüglich wolle er sich bald mit der Bahn in Verbindung setzen, betont der Kneipen-Inhaber.

Möglicherweise wird er zu diesem Zeitpunkt auch langsam nach einem Nachfolger suchen. "Ich werde nächstes Jahr 60 Jahre alt", berichtet Hütches. Er wolle sich dann ein bisschen zurückziehen, kürzer treten und nicht mehr jeden Tag im Laden sein. Seine 15 Mitarbeiter teilten sich auch jetzt schon die Arbeit gut auf, da werde das zwischendurch auch ohne ihn funktionieren, ist sich der Gastronom sicher.

Anlässlich seines 60. Geburtstags im März ist eine große Party geplant. Die findet allerdings in geschlossener Gesellschaft statt. Dann will sich Hütches bei langjährigen Geschäftspartnern und Freunden bedanken. Auch weitere Veranstaltungen sind für das kommende Jahr in Planung: Neben der Silvester-Party, die laut der Homepage des Bistros allerdings ausgebucht ist, steht schon die Integrative Party dick im Kalender. Sie richtet sich explizit auch an Menschen mit Behinderung und steigt am 15. März ab 18 Uhr. Dann gibt es anlässlich des runden Geburtstages kostenfreies Essen und Getränke. Drei weitere Party-Termine folgen im Mai, August und November. Zuletzt wurde im Advent eine Spendenaktion durchgeführt, um die Inklusive Party zu unterstützen, bei der auch die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) mitwirkt.

Auch die Erträge aus einer Verlosung bei der Adventsparty kurz vor Weihnachten sollen für die Veranstaltungen im kommenden Jahr genutzt werden.

(NGZ)