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Grevenbroich: Beschwerden über Müll auf BBZ-Parkplatz

Grevenbroich : Beschwerden über Müll auf BBZ-Parkplatz

Bürger beschweren sich: Der Parkplatz des Berufsbildungszentrums ist zu einer Müllhalde verkommen. Der Kreis verspricht schnelle Abhilfe: Bis Ostern soll die Fläche wieder sauber sein.

Ordentlich sieht anders aus: Der Parkplatz des Berufsbildungszentrums (BBZ) hinterlässt derzeit den Eindruck einer Müllhalde. In allen Ecken des etwa 2500 Quadratmeter großen Geländes liegt Unrat herum. Der fällt vor allem nachmittags auf, wenn Berufsschüler und Lehrer den Parkplatz verlassen haben.

Darüber hatten sich Grevenbroicher Bürger bei der Kreisverwaltung, der Eigentümerin der Stellplätze, beschwert. Da neben Pappkartons, Plastiktüten und Glasflaschen auch Speisereste auf dem Parkplatz und dem daran anschließenden Gelände liegen, befürchteten sie, dass es auch an der Bergheimer Straße zu einer Rattenplage kommen könnte. Bislang reagierte der Kreis jedoch nicht auf diese Beschwerden.

Das wird sich ändern: "In unserem Haus sind mehrere Hinweise auf den Müll eingegangen, wir haben bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen", erklärte Sprecher Reinhold Jung auf Anfrage unserer Zeitung. Der Rhein-Kreis habe eine Grundreinigung des Parkplatzes in Auftrag gegeben, die in dieser Woche angepackt werden soll. Jung verspricht: "Rechtzeitig vor dem Osterfest wird der Parkplatz wieder sauber sein." Gleichzeitig erhofft sich die Kreisverwaltung aber auch Tipps aus der Bevölkerung. "Wir würden gerne wissen, wer diesen Müll verursacht hat", meint Reinhold Jung. Was auf jeden Fall geschieht: Mitarbeiter des Kreises werden den Unrat genau unter die Lupe nehmen – "vielleicht finden sich darin ja Hinweise auf die Müllsünder", erklärt Jung.

Dass sich Bürger Sorgen um Ratten in der Stadt machen, kommt nicht von ungefähr. Erst vor wenigen Monaten hatte ein verwahrlostes Gelände an der Rheydter Straße zahlreiche Nager angelockt, die sich vom ehemaligen Quäkergelände bis zum Elsbach ausbreiteten. Die Stadt hatte daraufhin umfangreiche Gegenmaßnahmen ergriffen. Giftköder wurden ausgelegt, Uferböschungen zurückgeschnitten, Bäume und Sträucher gerodet – seitdem ist Ruhe.

(wilp)