Skulptur von Robert Beerscht durfte nicht ins Schloss Bei Mittsommernacht war Hexe unerwünscht

Skulptur von Robert Beerscht durfte nicht ins Schloss · Da liegt sie erstarrt. Die Augen gen Himmel gerichtet. Ihre poröse Haut ist aus Basaltlava, ihre Heimat ein Scheiterhaufen aus Felsblöcken. Die Hexe im Garten des Steinbildhauermeisters Robert Beerscht aus Münchrath hat eine eigentümliche Ausstrahlung. Die Liegende scheint gleichzeitig verletzlich und doch unverwüstlich zu sein. Ursprünglich hatte Beerscht die lebensgroße Figur für ein Mittsommernachtsfest auf Schloss Hülchrath geschaffen. Das war im vergangenen Jahr. Das Stichwort: Hexenverfolgung. Robert Beerscht hatte für das Mittsommernachtsfest auf dem Hülchrather Schloss im vergangenen Jahr eine Hexe aus Basaltlava geschaffen. Mit der Skulptur wollte er auf die Verfolgung von Frauen im Mittelalter aufmerksam machen. Doch die Hexe war bei der Veranstaltung offensichtlich unerwünscht. NGZ-Foto: M. Reuter

(NGZ)
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