Bauverein Grevenbroich schafft 34 Sozialwohnungen in der Südstadt

Bauverein Grevenbroich : Neue Sozialwohnungen in der Südstadt

Der Bauverein Grevenbroich schafft an der Kolpingstraße in der Südstadt 34 öffentlich geförderte Wohnungen.

Der Bauverein Grevenbroich errichtet in der Grevenbroicher Südstadt zurzeit eine ganze Reihe von Sozialwohnungen. Weit gediehen ist der rund drei Millionen Euro teure Neubau mit 19 öffentlich geförderten Zwei und Drei-Zimmer-Wohnungen. 17 Mieter stehen bereits fest, wie Bauverein-Vorstand Michel Nowack erklärt. Bis zum Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, danach steht die Gestaltung der Außenanlagen an.

Gleich nebenan entstehen nun 15 weitere Sozialwohnungen durch Umbau des Bauverein-Hauses Kolpingstraße 100. Die Bewilligung für die Förderung liegt jetzt vor, die Wohnungsgenossenschaft erhält für das Umbauprojekt rund 1,5 Millionen Euro an verbilligten Darlehen.

Das Haus aus den 60er Jahren wird „komplett barrierefrei umgebaut und energetisch auf den neuesten Stand gebracht“, kündigt Bauverein-Vorstand Hubert Zimmermann an. Die vorhandenen Loggien würden in die Wohnungen integriert, dafür neue Balkone errichtet. Vor dem Haus wird zudem ein Aufzug angebaut. „Bis auf den Keller wird alles auf Neubau-Standard gebracht“, erklärt Zimmermann zum Zwei-Millionen-Euro-Projekt. Zurzeit handelt es sich im Haus nicht um Sozial-Wohnungen, sie werden umgewandelt. Die Sanierung soll in den nächsten Monaten starten. „Momentan wird das Gebäude leergezogen“, erläutert Nowack. Ein Teil der Mieter ziehe in den Neubau nebenan um. „Für eine Familie suchen wir noch eine Lösung.“

Am Schweidweg im Flutgrabenviertel entsteht zurzeit ein Mehrfamilienhaus mit sieben frei finanzierten Wohnungen – auch dafür gibt es bereits sechs Mietvorverträge. Überhaupt merkt der Bauverein den steigenden Wohnraumbedarf. „Wer haben mehr Bewerber als Wohnungen“, betont Michael Nowack. Bei einem Mieterwechsel würde die Wohnung renoviert oder saniert, „dann steht schon der nächste Mieter da“.

Der Bauverein würde „gern mehr bauen, es fehlen aber Altlasten-freie Grundstücke an geeigneter Stelle, wo Geschosswohnungen möglich sind“, sagt Nowack. Nach wie vor will die Genossenschaft am Tackelgraben ältere Häuser durch einen Neubau ersetzen, dafür möchte sie einen Streifen Land des ehemaligen Bauhofs einbeziehen. „Wir müssen aber weiter erst abwarten, was die Stadt mit dem Bauhof-Gelände vor hat“, erläutert Hubert Zimmermann.

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