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Grevenbroich: Baustellen-Ampel sorgt für Verkehrschaos

Grevenbroich : Baustellen-Ampel sorgt für Verkehrschaos

Der Ärger war vielen Autofahrern deutlich anzumerken. "Nichts geht mehr" – dieser vom Roulettespiel bekannte Satz galt gestern Morgen auch im Berufsverkehr an der Landesstraße 361 (L 361) zwischen Neuenhausen und der Südstadt.

Der Ärger war vielen Autofahrern deutlich anzumerken. "Nichts geht mehr" — dieser vom Roulettespiel bekannte Satz galt gestern Morgen auch im Berufsverkehr an der Landesstraße 361 (L 361) zwischen Neuenhausen und der Südstadt.

An einer Baustellenampel, gleich hinter dem Kreisverkehr an der Ausfahrt der Autobahn 540, staute sich der Verkehr gegen 8 Uhr weit zurück. Erst als die Polizei einschritt und den Verkehr regelte, löste sich der gröbste Stau auf. Polizeisprecher Hans-Willi Arnold erklärte durchaus diplomatisch: "Die Baustellenampel war nicht ganz optimal getaktet. Da musste noch mal nachjustiert werden."

Ganz so diplomatisch gaben sich viele Autofahrer nicht: Sie ließen ihrem Unmut freien Lauf. "Der Verkehr staute sich bis zum Kleinfelderhof. Ich habe 30 Minuten dort gestanden, normalerweise brauche ich für die Fahrt zehn Minuten", klagte ein 18-jähriger Schüler. "Letztlich bin ich zu spät zum Unterricht gekommen. Das war extrem nervig, weil im Stau eine zeitlang so gut wie nichts ging."

Beim zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW warb man um Nachsicht. Sprecherin Christine Binz räumte ein, dass es unmittelbar nach Einrichtung einer Baustelle zu solchen Problemen durch eine Verkehrsampel kommen könne. Diese sei nicht immer auf Anhieb optimal eingestellt. "Die Ampeln werden aber verkehrsabhängig getaktet, so dass sich solche Probleme in der Regel schnell auflösen", sagte Binz.

An der L 361 nimmt der Landesbetrieb Straßen NRW derzeit eine Fahrbahnsanierung vor. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten 14 Tage abgeschlossen sein.

(abu)