Grevenboich: Baum blockiert nach Sturmböen die Energiestraße

Grevenboich : Baum blockiert nach Sturmböen die Energiestraße

Sturmböen peitschten mit rund 90 Stundenkilmetern über das Stadtgebiet hinweg, Regenwolken verdunkelten den Himmel über weiten Teilen Grevenbroichs.

Zu vier Sturmeinsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich am Donnerstagabend ausrücken — wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Ästen. Den größten "Brocken" mussten die Feuerwehrleute auf der Energiestraße bei Neurath beseitigen. Dort hatte ein großer Baum dem starken Wind nicht standgehalten — er stürzte auf die Fahrbahn und blockierte sie. "Die Feuerwehr hat mit Kettensägen den Baum zerkleinert und die Teile von der Fahrbahn geräumt", berichtete Feuerwehrchef Udo Lennartz. Für rund 20 Minuten musste die Fahrbahn der L 375 nach Auskunft der Polizei für den Autoverkehr gesperrt werden.

Auch an der Kurt-Schumacher-Straße in der Südstadt kreischten am Donnerstagabend die Motorsägen der Feuerwehr. Dort war ein großer Ast auf einen Kleinwagen gestürzt und wurde von den Einsatzkräften zerlegt. Am Pielsbusch in Frimmersdorf beseitigte die Feuerwehr eine andere Gefahr: Dort ragte ein großer ast auf die Fahrbahn und wurde beseitigt. Auch zum Tribünenweg bei Wevelinghoven rückten Feuerwehrfahrzeuge aus. Dort hatten aber schon Verkehrsteilnehmer die Äste von der Fahrbahn geräumt und freie ahn geschaffen.

Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Feuerwache und aus mehreren freiwilligen Löschzügen im Einsatz. Trotz des starken Regens mussten sie aber nicht zu voll gelaufenen Kellern ausrücken. Immer wieder beschäftigen Sturmeinsätze die Feuerwehr nach Stürmen zu Hilfe gerufen: bei Orkantief "Kyrill" vor fünf Jahren mussten 110 Grevenbroicher Feuerwehrleute 60 Einsätze bewältigen.

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