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Grevenbroich: Bauhof wird nach Noithausen verlegt

Grevenbroich : Bauhof wird nach Noithausen verlegt

Der Bauhof der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV) wird vom Flutgraben an die Straße Am Rittergut in Noithausen verlagert. Das beschloss der Rat mit sieben Gegenstimmen in nichtöffentlicher Sitzung, er beendete damit eine zweijährige Diskussion. Zugleich fassten die Politiker als Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft die nötigen Beschlüsse. Die soll den Neubau für ihre Tochtergesellschaft, die Wirtschaftsbetriebe, errichten – begründet wird dies mit steuerlichen Vorteilen bei dieser Lösung.

Die Mehrheit für die Verlagerung und den Neubau in Noithausen. zeichnete sich bereits im Vorfeld ab. Allerdings stimmte die FDP im Rat unerwartet mit "Nein" – auch wenn sie laut Fraktionschef Manfred Hermanns für die Verlagerung ist. Nach NGZ-Information sah die FDP aber ihren Ergänzungsantrag nicht berücksichtigt: Die technischen Belange bei den Wirtschaftsbetrieben müssten berücksichtigt werden, forderte die FDP, die WGV seien bislang in die Planung nicht eingebunden.

Zufrieden zeigten sich gestern CDU und SPD: "Die Entscheidung ist ein großer Erfolg für die Entwicklung der Stadt, der bisherige Standort nahe dem Zentrum ist ungeeignet", betont CDU-Fraktionschef Norbert Gand. "Die Verlagerung ist die wirtschaftlichere Lösung", erklärt Edmund Feuster SPD (NGZ). Seine Fraktion hatte darauf gepocht, dass der Beschluss nicht die heutigen Organisationsstrukturen der WGV bedeuten dürfe – die SPD will die GmbH wieder rekommunalisieren.

(NGZ)