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Bahnhof in Grevenbroich soll mit neuem Anstrich ansprechender gestaltet werden

Bahnfahren in Grevenbroich : Bahnhof soll mit neuem Anstrich ansprechender gestaltet werden

Der Grevenbroicher Bahnhof soll einen neuen Fassadenanstrich erhalten und damit ein ansprechenderes Äußeres. Das teilen jetzt Bundestagabgeordneter Hermann Gröhe, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Landtagsabgeordnete Heike Troles mit.

Wiederholt sei die Sicherheit und Sauberkeit am Bahnhof Grevenbroich Gegenstand von Gesprächen mit der Deutschen Bahn und ihrem Konzernbevollmächtigten für

das Land NRW, Werner Lübberink, gewesen, betonen die drei CDU-Politiker. Jetzt bestehen, wie Hermann Gröhe erklärt, „gute Chancen, mit Hilfe des Konjunktur- und

Investitionsprogrammes des Bundes einen deutlichen Schritt voran zu kommen.“ Das

Programm ziele darauf, gerade auch die regionale Wirtschaft durch Aufträge in der Corona-bedingten schwierigen Wirtschaftslage zu stärken.

Ziel der ins Auge gefassten Maßnahmen am Bahnhof Grevenbroich ist laut den Politikern vor allem ein Neuanstrich der Fassade. Details der Arbeiten „müssen noch geklärt werden“, sagt der Landrat, der von „einem sechsstelligen Betrag“ für den Bahnhof ausgeht.

Doch was trägt neue Farbe zur Sicherheit bei? „Eine ansprechendere Gestaltung der

Bahnhofsgebäude und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste hängen unmittelbar zusammen. Fahrgäste fühlen sich dadurch sicherer“, sagt Petrauschke. Und Landtagsabgeordnete Heike Troles freut sich, dass „sich beharrliches Zusammenwirken auf allen

Ebenen einmal mehr für Grevenbroich auszahlt“.

Immer wieder waren der Bahnhof in Grevenbroich und sein Umfeld Anlass von Bürger-Klagen. Anwohner beschwerten sich über Pöbeleien, Schlägereien und Drogendeals außerhalb des Gebäudes. Im Bahnhof wurden Bahnkunden etwa durch Menschen, die vor den Aufzügen herumlungerten, verunsichert. Die Stadtverwaltung verstärkte ihren Ordnungsdienst, der auf dem Vorplatz Präsenz zeigt, und erhielt dann nach einer Vereinbarung mit der Deutschen Bahn Hausrecht im Bahnhof. Seitdem ging die Zahl der Beschwerden zurück. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont, dass weiter alle Beteiligten „Hand in Hand“ zusammenwirken müssten.

(cso-)