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Grevenbroich: Bad-Abriss verzögert sich bis Ende April

Grevenbroich : Bad-Abriss verzögert sich bis Ende April

Eigentlich sollte das Gustorfer Hallenbad in den nächsten Tagen abgerissen werden. Doch der Bagger kann noch etwas pausieren. "Die Arbeiten werden sich um etwa zwei Wochen verzögern", erklärte gestern der städtische Dezernent Claus Ropertz. Er geht davon aus, dass das Gebäude erst Mitte April dem Erdboden gleichgemacht werden kann.

Die Stadt hatte das Hallenbad vor mehr als zehn Jahren aus Kostengründen geschlossen. Der Abriss war schon seit langem geplant, im vergangenen Monat rückten die Arbeiter an. "Bislang konnte schon ein großer Teil des Gebäudeinneren entkernt werden", betont Ropertz. Diese Arbeiten würden aber länger dauern als ursprünglich geplant. "Das liegt auch daran, dass aus Rücksicht auf die Nachbarschaft nicht die volle Arbeitszeit ausgeschöpft wurde. Wir wollten niemanden durch Lärm belästigen", sagt der Dezernent. So hätte die Fachfirma erst um 8 statt um 7 Uhr mit den Arbeiten begonnen.

Nach dem neuen Fahrplan der Stadt wird das Bad-Gebäude voraussichtlich Mitte April abgerissen. Anschließend soll die Baugrube mit Schutt verfüllt werden. "Bis Ende April wird das Gelände neben der Gustorfer Grundschule eben sein", stellt Ropertz in Aussicht.

Was danach mit dem Areal passieren wird, ist noch unklar. Es ist möglich, dass dort ein neuer Kindergarten gebaut wird. "Konkrete Pläne dazu gibt es in der Stadtverwaltung aber noch nicht", betont Dezernent Ropertz: "Hierzu gibt es noch keine Entscheidung aus der Politik."

(NGZ)