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Dormagen: Auto überschlägt sich bei Unfall im Wohngebiet

Dormagen : Auto überschlägt sich bei Unfall im Wohngebiet

Ein Verkehrsunfall im Kapellener Wohngebiet ruft nun die Politik auf den Plan. Ratsherr Dieter Dorok von den Grünen fordert eine Verkehrsberuhigung auf der Weimarstraße. "Sie ist zu einer Rennstrecke geworden", sagt er.

Der aktuelle Anlass für diese Forderung ereignete sich am Donnerstagmorgen. Gegen 8 Uhr rammte ein 18 Jahre alter Fahranfänger mit seinem Opel-Kleinwagen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW, der durch die Wucht des Aufpralls in einen Audi gedrückt wurde. Das Auto des 18-Jährigen kippte um und blieb auf dem Dach liegen. Der junge Fahrer hatte Glück und trug bei dem schweren Zusammenstoß keine Verletzungen davon. "Vorsichtshalber wurde er jedoch mit einem Rettungswagen zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht", erklärte Freitag ein Polizeisprecher. Nach seinen Angaben habe sich der Unfall aus Unachtsamkeit ereignet.

Auch wenn überhöhtes Tempo in diesem aktuellen Fall wohl keine Rolle gespielt hat, spricht sich Dieter Dorok für verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Weimarstraße aus. "Der Unfall hat viele Anlieger geschockt, sie machen sich ohnehin schon seit langem Sorgen über die hohen Geschwindigkeiten, mit denen viele Autofahrer auf der Weimarstraße fahren — dagegen muss etwas übernommen werden."

Der Ratsherr will sich nun für das Einrichten einer Tempo-30-Zone stark machen, darüber hinaus spricht er sich für verstärkte Radarkontrollen von Polizei und Stadt aus. "Möglicherweise könnte auch eine Schwelle auf der Weimarstraße eingebaut werden, damit die Autos langsamer fahren", sagt Dorok. Der Kapellener will in der nächsten Ratssitzung eine Anfrage an die Verwaltung stellen.

(wilp)