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Grevenbroich: Auch die SPD fordert GV-Kennzeichen

Grevenbroich : Auch die SPD fordert GV-Kennzeichen

Die Grevenbroicher sollen künftig auf Wunsch wieder das GV-Kennzeichen ans Auto schrauben können. Dafür spricht sich die SPD-Fraktion nach ihrer Etat-Beratung aus. Wenn es zu einer Änderung der Zulassungsverordnung komme, "sollen die Grevenbroicher die Option haben, das GV-Kennzeichen zu wählen", erklärt der stellvertretende Fraktionschef Klaus Krützen.

"Wer zeigen möchte, dass er aus Grevenbroich kommt, soll dies auch zeigen können", so Krützen, der betont: "Wir sehen uns als festen Bestandteil des Rhein-Kreises Neuss. Wir wollen nicht Strukturen verändern", so der Vize-Fraktionschef. Ein Argument: Angesichts der Softwaremöglichkeiten seien mit dem Kennzeichen keine Kosten verbunden.

Bereits vor der SPD hatte sich die FDP-Fraktion fürs "identitätsstiftende" GV-Kennzeichen stark gemacht. Beim heißen Draht der NGZ wollte die Mehrheit der Leser, die sich meldeten, gern "GV" wiederhaben. In über 180 Kommunen in Deutschland laufen Bemühungen. Die Bundesregierung hat angekündigt, eine entsprechende Änderung im Bundesrat einzubringen.

Doch nicht alle sind dafür: Bürgermeisterin Ursula Kwasny sieht lieber "NE" an Autos: "Das GV-Kennzeichen würde unser Image stärken, sonst aber keine Vorteile bringen".

(NGZ/rl)