ADAC baut modernes Trainingsgelände: Angebaggert

ADAC baut modernes Trainingsgelände : Angebaggert

Erdbewegungen im Elsbachtal: Die ersten Bagger stehen in Position. Sie ebnen den Grund des 13 Hektar großen Areals, auf dem der ADAC ein modernes Trainingszentrum errichtet - Vorbild für Fahrsicherheitsanlagen in ganz Deutschland und Europa. Jaqueline Grünewald, Pressesprecherin des ADAC, sagte am Dienstag gegenüber der NGZ. Erd-Bewegungen im Elsbachtal: Für das neue ADAC-Trainingszentrum werden die ersten Vorbereitungen geschaffen. NGZ-Foto: M. Reuter

Erdbewegungen im Elsbachtal: Die ersten Bagger stehen in Position. Sie ebnen den Grund des 13 Hektar großen Areals, auf dem der ADAC ein modernes Trainingszentrum errichtet - Vorbild für Fahrsicherheitsanlagen in ganz Deutschland und Europa. Jaqueline Grünewald, Pressesprecherin des ADAC, sagte am Dienstag gegenüber der NGZ. Erd-Bewegungen im Elsbachtal: Für das neue ADAC-Trainingszentrum werden die ersten Vorbereitungen geschaffen. NGZ-Foto: M. Reuter

"Die ersten Aufstell- und Erdarbeiten haben begonnen." Dies sei allerdings nicht der offizielle Startschuss für das Acht-Millionen-Euro-Projekt. "Jetzt wird die Baustelle vorbereitet, indem Baucontainer und Schilder aufgestellt werden", erläutert Grünewald. Zum "offiziellen Baustart" werde ein erster Spatenstich geplant.

Als Termin nannte Grünewald "frühestens Ende März, wahrscheinlicher aber Anfang April". Die Pläne für das neue Trainingszentrum - die NGZ berichtete - sollen ohne Veränderungen umgesetzt werden, so die ADAC-Sprecherin. Auf dem Areal sollen Kursteilnehmer in Autos, Kleinlastern, Lastwagen, Bussen oder Motorrädern ihre Fahrpraxis verbessern können.

Dazu sind verschiedene Module konzipiert worden, etwa Streckenabschnitte mit zehn Prozent Gefälle oder Untergrund, auf dem Trockenheit, Regen, Schnee oder Glatteis simuliert werden kann. Gerade die technische Umsetzung dieses Anlagenteils hatte die Planungen ins Stocken geraten lassen und für Verzögerungen gesorgt.

Anders als bei bestehenden Übungsplätzen, bei denen die Fahrer eine Geschwindigkeitbeschränkung von 50 Stundenkilometern einhalten müssen, kann auf der neuen Anlage mit 80 Stundenkilometern trainiert werden. "In Grevenbroich kommt man so näher an den realen Fahrbetrieb heran", so Grünewald.

Ein weitere, Praxisnähe Übung sei das Bremsen in Kurven: Wer diese Situation im normalen Fahrbetrieb nicht beherrsche, lande schnell im Graben. Im Schulungs- und Veranstaltungsgebäude wird die Theorie erarbeitet. Neben acht Seminarräumen sind 600 Quadratmeter als "Eventfläche" geplant, die Firmen und Privatleute anmieten können. busch

(NGZ)
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