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Grevenbroich: Amerikanische Musikerin entführt mit Piano und Gitarre in Folk-Welt

Grevenbroich : Amerikanische Musikerin entführt mit Piano und Gitarre in Folk-Welt

Folk-Musik, die von Soul geprägt ist: Das ist die Stärke der amerikanischen Musikern Chrissi Poland, die im US-Bundesstaat New Jersey zuhause ist. Derzeit tourt sie durch Deutschland - mit einigen Songs ihres neuen Albums "Waking Hour" im Gepäck. Die konnten jetzt auch die Besucher der Songwirter-Lounge im Café Kultus am Grevenbroicher Markt hören. Das Konzert bei Wohnzimmer-Ambiente war gut besucht; die Konzertreihe etabliert sich wohl auch wegen der internationalen Künstler zusehends. Chrissi Poland ist eine von knapp 20 amerikanischen beziehungsweise kanadischen Musikern, die in den vergangenen fünf Jahren Halt im Café Kultus gemacht haben.

Interessant ist vor allem die Geschichte, wie Kultus-Leiter Stefan Wehlings auf die Amerikanerin aufmerksam geworden ist. "Ich habe ihr vor einiger Zeit für den Auftritt im Café eines guten Freundes ein Piano geliehen und sie eingeladen, auch einmal in Grevenbroich zu spielen", erinnert sich Wehlings. Dass Chrissi Poland überhaupt in Deutschland auftritt, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass eine ihrer Freundinnen in Köln lebt. Im Mai vergangenen Jahres hatte Poland schließlich ihren ersten Auftritt beim Feierabendmarkt in der Innenstadt. Der ist ihr gut in Erinnerung geblieben: "Das Kultus fand ich schon damals sehr charmant. Mir gefällt die Atmosphäre."

Eine Stunde lang spielte sie auf Piano und Gitarre zwölf ihrer Stücke, die sie zum größten Teil selbst geschrieben hat. "Manchmal covere ich auch ein paar Songs", sagte die Musikerin am Rande ihres Auftritts. "Ich spiele gerne Stücke von Prince oder den Beatles." Worum es in ihren eigenen Songs geht? "Oft um Liebe. Das ist immer ein gutes Thema." Von den rund 30 Zuhörern - das ist für die Songwriter-Lounge viel - erntete sie immer wieder ordentlichen Applaus. Gut dürfte bei den Besuchern ihr Taktgefühl angekommen sein. Außerdem gelang es ihr, Gefühle in ihren Songs zum Ausdruck zu bringen.

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Auch in den kommenden Wochen sollen internationale Künstler im Kultus auftreten: Am 2. Februar ist die südafrikanische Band "Sons of settlers" dort zu Gast, am 16. Februar die aus Kanada stammende Sängerin Sarah Beatty und am 8. März - ebenfalls aus Kanada - Christina Martin, die dann zum dritten Mal bei einer Europatour Station in Grevenbroich macht.

(cka)