Grevenbroich: Altes Schloss wird Kulisse von "Erft in Flammen"

Grevenbroich : Altes Schloss wird Kulisse von "Erft in Flammen"

Jetzt steht es fest: Ein großes Fest rund um das Alte Schloss wird den Höhepunkt des Stadtjubiläums "700 Jahre plus" markieren. Unter dem Titel "Erft in Flammen" kann am Pfingstsamstag (11. Juni) ab 18 Uhr gefeiert und geschlemmt werden.

Unter anderem im Programm: Live-Musik, internationale Spezialitäten und ein Feuerwerk, das im Schlossstadion entfacht wird.

Ursprünglich hatten die Organisatoren Marc Pesch und Wolfgang Späth die Apfelwiese für die Großveranstaltung im Visier. "Das hat sich jedoch zerschlagen", erklärt Pesch: "Wir hätten eine Reihe von Genehmigungen einholen müssen und wären in Zeitdruck gekommen." Das Alte Schloss sei aber keine zweite Wahl: "Im Gegenteil, das ist schließlich die Keimzelle unserer Stadt – der Platz und das Umfeld eignen sich hervorragend für das Jubiläumsfest." Und die Erft sei auch dort in Reichweite.

Was geplant ist: Zwischen Schlossplatz, Kampers Wäldchen und dem TuS-Heim wird eine Schlemmer-Meile aufgebaut. In etwa 15 Pagodenzelten werden kulinarische Schmankerl angeboten – etwa italienische, spanische oder asiatische Küche. Der Grevenbroicher Ernst Petry, der als Küchendirektor des Kölner Hyatt für Stars wie Bon Jovi und Christina Aguilera kocht, stellt sich hinter den Grill: Er wird saftige Steaks auf einen amerikanischen Smoker legen.

"Im neuen Park am Mühlenkolk werden wir eine Havanna-Lounge anlegen", erklärt Pesch. Die Besucher können es sich dort in Rattansesseln gemütlich machen und coole Drinks schlürfen. Vor dem Schlosstor wird eine Latino-Band für den richtigen Sound sorgen. Die Wege im Kampers Wäldchen sollen mit Fackeln illuminiert, die alten Bäume angestrahlt werden. "Das Ganze soll schön aussehen und sich von anderen Veranstaltungen deutlich abheben – das ist unser Ziel", meint der Organisator.

Seit vier Monaten arbeitet das Duo Pesch/Späth am Konzept für "Erft in Flammen", gleichzeitig waren beide auf Sponsorensuche: "Bei den regionalen Unternehmen haben wir sehr viel Unterstützung erfahren. Leider ist die hier ansässige Großindustrie nicht bereit, die Aktion zu unterstützen", beklagt Pesch. Derzeit feilen die Veranstalter noch an einem musikalischen Höhepunkt, über den die beiden aber noch nicht sprechen wollen: "Der bleibt vorerst noch geheim."

(NGZ)
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