Grevenbroich: Allrather warten auf Kirmesplatz-Erweiterung

Grevenbroich: Allrather warten auf Kirmesplatz-Erweiterung

Der 100 Jahre alte Bürgerschützenverein Allrath freut sich auf sein Jubiläums-Schützenfest im September – und auf die Erweiterung des Kirmesplatz. Doch die ist noch immer nicht in trockenen Tüchern – es geht im Rathaus um gerade mal 1500 Euro Ausgaben. "Wir warten immer noch auf grünes Licht aus der Stadtverwaltung", erklärt BSV-Präsident Günter Hassels. "Die Zeit drängt. Wir benötigen Planungssicherheit." Das Kirmesangebot soll zum 100-jährigen Bestehen nämlich größer sein als in anderen Jahren. "Vielleicht könnte neben Autoscooter und Kinderkarussell etwa auch eine Raupe aufgestellt werden", sagt Hassels.

Der 100 Jahre alte Bürgerschützenverein Allrath freut sich auf sein Jubiläums-Schützenfest im September — und auf die Erweiterung des Kirmesplatz. Doch die ist noch immer nicht in trockenen Tüchern — es geht im Rathaus um gerade mal 1500 Euro Ausgaben. "Wir warten immer noch auf grünes Licht aus der Stadtverwaltung", erklärt BSV-Präsident Günter Hassels. "Die Zeit drängt. Wir benötigen Planungssicherheit." Das Kirmesangebot soll zum 100-jährigen Bestehen nämlich größer sein als in anderen Jahren. "Vielleicht könnte neben Autoscooter und Kinderkarussell etwa auch eine Raupe aufgestellt werden", sagt Hassels.

Mehr Fahrgeschäfte benötigen aber auch mehr Platz. Eigentlich kein Problem: Der frühere Bürgermeister Axel Prümm hatte sich für die Erweiterung des Platzes stark gemacht, der Rat stimmte zu.

Der Schützenplatz soll Richtung Norden um etwa ein Drittel erweitert werden, die angrenzende Wiese in privater Hand wird dafür gegen eine andere Fläche eingetauscht. "An und für sich ist dieser Tausch kostenneutral, allerdings fallen Grunderwerbssteuer und Notargebühren an — rund 1500 Euro Euro", erklärt Dezernent Claus Ropertz.

Doch die Stadt arbeitet wieder mit einem Nothaushalt, darf deshalb nur unabweisbar notwendige Ausgaben tätigen. "Die Kämmerin hat ihr Veto eingelegt", so Ropertz. Wie geht's nun weiter? Dezernent Claus Ropertz versichert: "Ich stehe mit Kämmerin Monika Stirken-Hohmann im Gespräch, um eine Lösung für diese missliche Situation zu finden — damit die Allrather ihr Jubiläumsschützenfest auf einem erweiterten Kirmesplatz feiern können."

Der Kirmesplatz wird keineswegs nur fürs Schützenfest genutzt — sondern steht auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung: von Spielnachmittagen des Turnvereins bis zum Fußballturnier der "Thekenbrüder".

(NGZ)