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Einkaufsangebot nicht ausreichend: Achtung Handlungsbedarf!

Einkaufsangebot nicht ausreichend : Achtung Handlungsbedarf!

Grevenbroich Gute Noten sehen anders aus: Viele Grevenbroicher halten das Einkaufsangebot in der Fußgängerzone nicht für ausreichend. Das geht aus einer Umfrage der NGZ hervor: 1197 Grevenbroicher nutzten die Möglichkeit, per Fragebogen schriftlich oder im Internet ihre Meinung zu sechs Fragen zu sagen. Eine davon lautete: "Sind Sie zufrieden mit dem Einkaufsangebot in der Fußgängerzone?" 659 - genau 55,05 Prozent - sagen dazu "Nein". 38,68 Prozent (463 Teilnehmer) sind mit dem Angebot zufrieden. 6,27 Prozent (75) sind sich nicht sicher.

Grevenbroich Gute Noten sehen anders aus: Viele Grevenbroicher halten das Einkaufsangebot in der Fußgängerzone nicht für ausreichend. Das geht aus einer Umfrage der NGZ hervor: 1197 Grevenbroicher nutzten die Möglichkeit, per Fragebogen schriftlich oder im Internet ihre Meinung zu sechs Fragen zu sagen. Eine davon lautete: "Sind Sie zufrieden mit dem Einkaufsangebot in der Fußgängerzone?" 659 - genau 55,05 Prozent - sagen dazu "Nein". 38,68 Prozent (463 Teilnehmer) sind mit dem Angebot zufrieden. 6,27 Prozent (75) sind sich nicht sicher.

"Ich bin ein wenig überrascht, weil das Ergebnis relativ deutlich ist", sagt Robert Jordan von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Werbering-Vorsitzender Fred Schlangen hält das Umfrageergebnis für "nicht repräsentativ, aber auch für nicht unlogisch". "Der Grevenbroicher ist in einer halben Stunde in Düsseldorf, Köln, Neuss, Mönchengladbach und Krefeld", hat gut Vergleichsmöglichkeiten.

"Vor diesem Hintergrund ist es normal, wenn Bürger sagen, ,da könnte noch etwas hinzukommen'", so Schlangen, der aber zugleich betont: "Im vergangenen Jahr schloss das Ring-Kaufhaus, der Insolvenzantrag von Wehmeyer mündete zum Glück in die Übernahme durch einen anderen Besitzer. Wir hatten hier 2008 eine Räumungsverkaufs-Schlacht, die dem Standort nicht gut tut. Das hatte auch für andere Geschäfte Folgen", so Schlangen. "Es gibt Geschäfte, die aufgegeben haben, für deren Ladenlokale jedoch Nachfolger in Sicht sind, etwa beim Damenmodengeschäft Schmitz. Die Innenstadt befindet sich zurzeit im Wandel."

Also alles in Butter? Keineswegs. "Das Kernproblem ist, dass die City eine Altstadt mit sehr kleinen Parzellen und Häusern hat. Manche Geschäfte sind nur über mehrere Stufen zu erreichen, das wird vom Kunden nicht mehr akzeptiert", erläutert Schlangen. Hinzu komme, "dass viele Unternehmen konkrete Ansprüche an Ladengröße und -zuschnitt, Deckenhöhe und Fassade haben." Schlangen sieht die Eigentümer gefordert, "ihre Immobilien an die heutigen Anforderungen anzupassen. "

Mehr lesen Sie am Samstag, 21. Februar, in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)