Grevenbroich: Abt Bernhard in Osek verstorben

Grevenbroich: Abt Bernhard in Osek verstorben

Abt Bernhard, vielen Grevenbroichern als Prior im Kloster Langwaden bekannt, ist in den frühen Samstagmorgenstunden im Alter von 81 Jahren in einem Pflegeheim in seiner tschechischen Wahlheimat Osek verstorben.

Über viele Jahre hatte sich "Pater Bernhard" nicht nur für den Aufbau des Langwadener Zisterzienserklosters, sondern auch für den Wiederaufbau der Zisterzienserabtei in Osek eingesetzt.

"Mit dem Tod von Abt Bernhard haben wir einen mitreißenden Mitbruder und starken Oberen verloren, der durch sein direktes Wort und seine zupackende Art den Glauben verkündet und gelebt hat", würdigt Prior Bruno Robeck den Verstorbenen.

Heinrich Thebes fand den Weg zum Glauben mit 27 Jahren: Nach seinem Ingenieurstudium trat er in den Zisterzienserorden ein. Bereits nach seinem Noviziat in Marienstatt setzte er sich als junger Klosterbruder (Frater) für das Kloster Langwaden ein.

In seiner fast dreißigjhrigen Amtszeit als Prior waren diee soziale Arbeit, das Weltoblateninstitut und die seelsorgliche Offenheit Kennzeichen seiner Tätigkeit. Nach seiner Wahl zum Abt 1990 begann sein Engagement für Osek — solange, bis das Alter und auch die fortschreitende Krebserkrankung ihren Tribut forderten und ihn zum Umzug in ein Pflegeheim zwangen.

Am Mittwoch, 31. März, findet um19 Uhr ein Requiem für Abt Bernhard statt.

(NGZ)