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Grevenbroich: 523 Kinder werden eingeschult

Grevenbroich : 523 Kinder werden eingeschult

523 Kinder starten am Donnerstag in Grevenbroich ihre Schullaufbahn in der ersten Klasse. Ole Herms aus Neukirchen ist einer von ihnen. Und obwohl der Fünfjährige es nicht so recht zugeben mag, weiß seine Mutter Anke (39): "Er ist schon seit Wochen ziemlich aufgeregt." Umso mehr, als dass der Fünfjährige auch am Sonntag seinen sechsten Geburtstag feiert – und dann erwartet ihn das perfekte Geschenk für jeden Schulneuling: ein eigener Schreibtisch.

523 Kinder starten am Donnerstag in Grevenbroich ihre Schullaufbahn in der ersten Klasse. Ole Herms aus Neukirchen ist einer von ihnen. Und obwohl der Fünfjährige es nicht so recht zugeben mag, weiß seine Mutter Anke (39): "Er ist schon seit Wochen ziemlich aufgeregt." Umso mehr, als dass der Fünfjährige auch am Sonntag seinen sechsten Geburtstag feiert — und dann erwartet ihn das perfekte Geschenk für jeden Schulneuling: ein eigener Schreibtisch.

Die Anmeldungen für die Erstklässler hielten im Stadtgebiet keine Überraschungen bereit: "An jeder der elf Grundschulen konnte mindestens eine Eingangsklasse gebildet werden", erklärt Rathaus-Sprecher Andreas Sterken. Laut Prognose sind in den kommenden fünf Schuljahren leichte Rückgänge zu erwarten. Im Vergleich zum Schuljahr 2011/12 ist die Zahl der I-Dötzchen jetzt deutlich zurückgegangen: Damals wurden 609 Jungen und Mädchen eingeschult.

Endlich den Ranzen mit den Superhelden tragen — darauf freut sich Ole. Dabei weiß der sportbegeisterte Junge — er schwimmt, spielt Fußball und macht Leichtathletik — bereits besser als andere, was Schule eigentlich bedeutet. Seine Schwester Neele (8), die ebenfalls die zwei-zügige Jakobus-Schule besucht, hat ihm da schon einiges verraten. Ole wird noch weitere bekannte Gesichter sehen: "Einige kenne ich noch aus dem Kindergarten." Worauf er sich freut: "Schreiben lernen." Auch für seine Eltern ist der Tag ein besonderer: "Jetzt werden die Kinder selbstständiger."

In der Jakobus-Schule probten die Kinder gestern nochmals intensiv ihre Darbietungen für die Neuen, die sie nach dem Kirchbesuch zeigen werden. Schulleiterin Gudrun Sell verspricht: "Es gibt noch keine Hausaufgaben."

(NGZ/ac)