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Grevenbroich: 500 Jecken feierten mit dem Sprötz-Trupp

Grevenbroich : 500 Jecken feierten mit dem Sprötz-Trupp

Dem Närrischen Sprötz-Trupp Gustorf ist es wieder gelungen, das Festzelt bereits Anfang November zu füllen und viel gute Laune zu verbreiten. "Obwohl wir kein Dreigestirn hatten, war es eine der schönsten Prunksitzungen, die ich hier erlebt habe", fasste Andrea Mebs, Presseprecherin des Sprötz-Trupps, zusammen.

Seit vielen Jahren laden die Jecken prominente Komiker und Karnevalsbands zur Prunksitzung ein. "Mittlerweile ist das hochkarätige Programm für uns selbstverständlich; die Besucher erwarten es einfach", so Andrea Mebs. Dazu kamen auch "Frau Antje aus Holland", Biene Maja und zahlreiche andere verkleidete und nicht verkleidete Karnevalisten – bereit, sich festlich zu amüsieren. Rund 500 Gäste feierten im Festzelt am Torfstecherweg den verfrühten Start in die fünfte Jahreszeit, begrüßten den pünktlich um 19.11 Uhr einlaufenden Herrenelferrat, die "Altstädter" und fingen die "Strüssken" auf. Da war die Tatsache, dass es in diesem Jahr kein Dreigestirn gibt, nur ein kleiner Makel. "Es wird immer schwieriger, eines zu finden. Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, nicht in jedem Jahr eines zu haben", bedauerte Andrea Mebs, die selbst einmal Teil des Dreigestirns war.

Dafür stand das Kinderprinzenpaar im Mittelpunkt des Abends. Raphael Haas (11) aus Frimmersdorf und Celina Brunenberg (12) aus Gindorf fahren laut eigenen Worten "voll auf Karneval ab" und zeigten das auch. Strahlend genossen sie ihre Proklamation und das weitere Programm. Neben hochkarätigen Karnevalsbands wie "De Räuber" oder die "2 Schlawiner", dem Blödelduo mit Lachfaktor und eigener Gitarre, stiegen auch im Kölschen Karneval bekannte Redner in die Bütt: Martin Schopps kommt aus dem Kölner Karneval und trägt nie ein Kostüm. Doch das soll der Unterhaltung keinen Abbruch tun, denn der Lehrer berichtet humorvoll – unterstützt von seiner Gitarre – aus dem Schulalltag.

"Um Zusagen der Prominenz zu bekommen, verlegen wir unsere Sitzung mit Proklamation regelmäßig vor", sagte Mebs. Besonders freue sie sich, dass immer mehr Besucher fantasievoll und bunt kostümiert ins Zelt kommen. "Am Anfang war die Kleidung eher festlich. Das hat sich aber im Laufe der Jahre geändert – und ich glaube auch, dass das die Stimmung noch mehr hebt."

Natürlich durfte auch die Funkengarde Rot-Weiß Gindorf-Gustorf nicht fehlen, die vor dem rot-weiß geschmückten Bühnenbild eine gute Figur machte. Doch auch Peter Kerscher, die "3 Colonias" und die "Paveier" bewährten sich im gut gefüllten Programm.

(NGZ)