Grevenbroich: 200 Besucher beim Museumstag in der Villa Erckens

Grevenbroich : 200 Besucher beim Museumstag in der Villa Erckens

Viele "Schnupperkunden" schauten sich Dauer- und Wechselausstellungen an oder kamen zum Musikprogramm.

Es ist die Mischung aus Veranstaltungen und Ausstellungen, die das Museum der Niederrheinischen Seele auf der Grevenbroicher Stadtparkinsel aus Sicht vieler attraktiv macht. Den Internationalen Museumstag, an dem sich zahlreiche Museen in NRW beteiligten, nutzte auch das städtische Kulturteam: Die Museumsfreunde machten auf die Angebote des Museums aufmerksam - und zogen wiederum auch mit Konzerten rund 200 Besucher in das markante Gebäude an der Erft.

"Wir wollen den Museumstag nutzen, um Impulse zu geben und neugierig zu machen", sagte Thomas Wolff, der dem städtischen Kulturteam angehört. Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack merkte an: "Die Verweildauer der Besucher ist relativ hoch." Es sei nicht das Ziel, aus dem Museumstag eine Massenveranstaltung zu machen. Vielmehr gehe es darum, Besuchern Einblicke zu geben in das, was das Museum bietet.

Seit der Neukonzeptionierung 2005/2006 ist die Villa Erckens etwas "bunter" geworden, wenn man so will: Jedes Jahr finden dort rund 50 Konzerte statt. Die Ausstellungen beschränken sich zudem nicht nur auf lokale Themen, sondern zeigen durchaus überregionale Kulturgeschichte. Das beweist etwa die Ausstellung zu Marilyn Monroe, die seit einigen Wochen sehr erfolgreich läuft und viele Interessierte auch von Außerhalb anzieht. Die zweite Wechselausstellung zum Thema "Uhlhorn" schlägt einen Bogen zu Grevenbroich und greift auch Teile dessen auf, was in der Dauerausstellung zu sehen ist. Durch den "festen Bestand" bot das Museumsteam gestern ebenso Führungen an. Viele Besucher verfolgten aber auch den Auftritt der Band "Jetzt & Hear" mit Matthias Eberhardt (31) und Michael Lipzick (32) sowie das musikalische Kinderprogramm.

Auch der Förderverein des Museums präsentierte sich. "Unser Ziel ist es, neue Mitglieder zu werben und unseren Kreis zu erweitern", sagte Ursula Schachschneider vom Verein. Derzeit zählt er rund 50 Mitglieder. Sie berichtete von viel positiver Resonanz für das Museum, allerdings sei es nicht einfach, neue Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen. "Viele Besucher kommen nicht aus Grevenbroich", sagte sie in Bezug auf den Museumstag. Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen gibt es unter www.museum-niederrheinische-seele.de.

(cka)
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