Spurensuche in Goch Die geheime Zug-Katastrophe

Goch · 50 Menschen fanden beim schlimmsten Eisenbahn-Unglück vom Niederrhein am 13. August 1945 ihren Tod. Nun haben Nachfahren der Lok-Besatzungen und der einzige noch lebende Zeitzeuge Willi Verheyen die Unfallstelle besucht.

 Am Ort des Geschehens, nur wenige hundert Meter entfernt vom Bahnhof, trafen sich von links Werner Verfürth, Harrie van Ewijk, Willi Verheyen, Wim Kannemans und Wim Hendriks. An dieser Stelle ließen 50 Menschen ihr Leben.

Am Ort des Geschehens, nur wenige hundert Meter entfernt vom Bahnhof, trafen sich von links Werner Verfürth, Harrie van Ewijk, Willi Verheyen, Wim Kannemans und Wim Hendriks. An dieser Stelle ließen 50 Menschen ihr Leben.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Beim schlimmsten Eisenbahn-Unglück am Niederrhein starben in der Nacht des 13. August 1945 zwischen Goch und Pfalzdorf 50 Soldaten aus Belgien, England, Australien und Kanada sowie niederländisches Zugpersonal: Unser Bericht über den 75. Jahrestag der Katastrophe, die von den alliierten Militärs totgeschwiegen worden war, hatte jetzt ein Nachspiel. Auf Spurensuche trafen sich am Ort des Geschehens die beiden deutschen Eisenbahner Werner Verfürth und Zeitzeuge Willi Verheyen mit den Söhnen der beiden niederländischen Heizer, Harrie van Ewijk und Wim Hendriks.