1. NRW
  2. Städte
  3. Goch

Uedem/Kalkar: Wechsel der Zugehörigkeit bei der Bundeswehrfeuerwehr Uedem

Uedem/Kalkar : Wechsel der Zugehörigkeit bei der Bundeswehrfeuerwehr Uedem

Die Bundeswehrfeuerwehr Uedem gehört jetzt im Rahmen der Neuausrichtung der Streitkräfte zum Zentrum Brandschutz der Bundeswehr im bayerischen Sonthofen. Am Auftrag der Feuerwache auf dem Uedemer Paulsberg ändert dies jedoch nichts. Auch in Zukunft wird die 54-köpfige Truppe den Brandschutz für die Untertageanlage und die überirdischen Anlagen in der Luftverteidigungsanlage Uedem sicherstellen. Darüber hinaus stehen die Feuerwehrleute auch im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe für Unterstützung der zivilen Feuerwehren im Umfeld zur Verfügung.

Bislang war die Bundeswehrfeuerwehr der Luftwaffenunterstützungsgruppe Kalkar unterstellt. Mit einem feierlichen Übergabeappell nahmen der Kommandeur, Oberstleutnant René Rothmann, und der Abteilungsleiter Fähigkeitsentwicklung im Zentrum Brandschutz, Brandoberrat Friedhelm Wolter, den Unterstellungswechsel vor.

"Dies ist der letzte Schritt für die Luftwaffenunterstützungsgruppe auf dem Weg zur Einnahme ihrer neuen Struktur", betonte Oberstleutnant Rothmann in seiner Ansprache an die angetretene Truppe. Mit der Aufstellung des Zentrums Brandschutz in Sonthofen entsteht die zweitgrößte Berufsfeuerwehr in Deutschland. Mit dem Blick nach vorne versprach Brandoberinspektor Christian Frey, der Leiter der Feuerwache auf dem Paulsberg, dass die Verbundenheit mit Kalkar auch in Zukunft bestehen bleibe. "Daran", so Frey, "ändert auch der Unterstellungswechsel nichts." Das betonte auch Oberstleutnant Rothmann: "Auch künftig", so Rothmann zu den angetretenen Angehörigen der Feuerwache, "können sie sich der Unterstützung durch uns sicher sein."

Christian Frey hat auch schon das Jahr 2016 im Blick. Dieses bringt mit dem 50-jährigen Bestehen der Bundeswehrfeuerwehr Uedem und dem Neubau der Feuerwache in der Luftverteidigungsanlage gleich zwei Meilensteine mit sich. Die bisherige Feuerwache aus dem Jahre 1988 war für eine Stärke von 24 Mann ausgelegt und ist damit erheblich zu klein geworden. Mit dem Neubau soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

(RP)