Goch Viel Spaß auf der Bungee-Rennbahn

Die Prinzengarde der Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort hatte am Vatertag die Vereine und Bürger zu den Low Land Games auf der Frauenstraße in Goch geladen. Es gab jede Menge Spaß und Spiel für Groß und Klein.

 Lustige Spiele standen bei den Gocher Low Land Games der Vrouwenpoort einmal mehr im Mittelpunkt.

Lustige Spiele standen bei den Gocher Low Land Games der Vrouwenpoort einmal mehr im Mittelpunkt.

Foto: Markus van Offern (mvo)

. Eine Hüpfburg bringt nicht nur kleinen Kindern großen Spaß. Eine Riesen-Hüpfburg, umfunktioniert als Bungee-Rennbahn, war Hauptattraktion bei den „Low Land Games“ in der Gocher Frauenstraße am Vatertag. Die  Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort, einer der neun karnevalstreibenden Vereine der Weberstadt, hatte in der Straße, in der sie als Nachbarschaftsgemeinschaft 1928 ihren Ursprung fand, ihr traditionelles Vatertags-Biwak aufgeschlagen und zu geselligem Spiel und gemeinsamem Feiern eingeladen. „Wir können uns für unsere Low Land Games keinen anderen Ort vorstellen, als die Frauenstraße“, sagte Lisa Verpoort, Gocher Karnevalsprinzessin der Session 2017 und aktuell zweite Vorsitzende des Vereins.

Johannes Polders, der Prinz an ihrer Seite war, betonte: „Wir machen das auch für die Väter, einfach aus Spaß an der Freud.“ Wie lange es die Low Land Games der Vrouwenpoort schon gibt, wusste keiner so recht zu beantworten. Gefühlt seit „Jahrzehnten“, hieß es,  aber „mindestens sein 2007“.

Etwa 200 Besucher waren trotz regnerischem Wetter in die Frauenstraße gekommen, darunter viele Mitglieder auch der anderen Gocher Karnevalsvereine. Manch ein Vatertags-Radler hielt an auf ein Bier und eine Stärkung. Vier Spiele für Mannschaften aus vier bis fünf Mitgliedern waren vorbereitet. Drei Teams hatten sich im Vorfeld gemeldet, zwei traten schließlich an: eine (karnevalistische) Abordnung des SV Viktoria Goch und die Mannschaft des Gastgebers. Zum „Warmwerden“ stand zuerst das klassische Tauziehen auf dem Plan.

Hierbei hatten in beiden Durchgängen die Viktorianer das „Nachsehen“, dafür aber „kostenlosen Spaß“, wie Johannes Polders, der die Moderation des Tages übernommen hatte, betonte. Auf der Bungee-Rennbahn bot sich ein ähnliches Bild, wobei spätestens jetzt klar war, dass es hier eigentlich nicht um Siege ging. Die Spieler wurden an einem Gummiseil festgebunden und mussten versuchen, einen Schwamm so weit wie möglich nach vorne zu bringen. Dabei wurden sie jeweils ruckartig zurückgerissen, und zwar so schnell, wie sie auch losgespurtet waren – ein großer Spaß für die Zuschauer und auch für die Akteure.

Daher wurden hier auch mehr Durchgänge als geplant gemacht – das Bungee-System zeigte sich mal ganz ungefährlich, auch die „Rolle rückwärts“ ging glimpflich aus und mit lachendem Gesicht. Rund um den Spielbereich, der mitten auf der abgesperrten Frauenstraße lag, gab es Gegrilltes und Getränke. Sehr gefragt war das Kinderschminken. Auf vielen kleinen Gesichtern entstanden bunte Schmetterlinge, Katzengesichter und auch mal ein schaurig-schönes Spinnennetz. Wenn die Bungee-Rennbahn nicht gerade von den Erwachsenen belegt war, vergnügten sich die Kinder darauf.

40 Helfer der Vrouwenpoort waren im Einsatz, die Organisation der Spiele hatte Sebastian Spänner übernommen. Neben dem „Bungee-Run“ und dem Tauziehen, standen noch der Weitwurf mit rohen Eiern und das Um-die-Wette-Hämmern auf dem Programm. Bleiben die Eier wohl heil? „Viele bleiben heil, der Rekord steht bei 20 Meter“, wusste Sascha Elsing, Erster Vorsitzender, noch vom letzten Jahr zu berichten.

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